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Das Olympisches Komitee arbeitet bereits seit einigen Jahren daran, Computerspiele über eSports auf die eine oder andere Weise mit den Olympischen Spielen zu verbinden. Auch wenn diese Pläne bisher recht zuversichtlich klangen, so hat sich diese Ausrichtung mittlerweile aber stark geändert. Der als IOC-Präsident fungierende Thomas Bach äußerte sich in seiner Neujahrsbotschaft aus dieser Woche nämlich äußerst ablehnend gegenüber der Aufnahme von eSports in das Programm Olympischer Spiele.

Als Alternative dazu schlägt Bach aber wohl recht eindeutig die Erschaffung eines s eigenen Formats für Wettkämpfe der Computer- und Videospielszene vor. Dem ehemaligen Fechtmeister zufolge bietet die digitale Revolution in der Form von eSport und AI nämlich enorme Chancen für die olympische Bewegung. Das Komitee möchte diese Möglichkeiten wohl unbedingt ausnutzen, weshalb es aktuell auch bereits aktiv überprüft, wie man eigene olympische Spiele für eSports auf die Beine stellen kann.

„Aus diesem Grund prüft die E-Sport-Kommission des IOC die Schaffung Olympischer E-Sport-Spiele“

Man kann also wohl davon ausgehen, dass man in der nahen Zukunft erst einmal keine Computerspiele bei den klassischen olympischen Spielen sehen wird. Trotzdem darf man wohl mit weiteren alternativen Events rechnen, die Olympia mit eSports verbinden. Laut Bach spielt es am Ende des Tages wohl keine Rolle, was für eine Art von eSports-Spielen das Olympische Komitee organisieren wird. Sie möchten ihren bisher gezeigten Werten treu bleiben und Frieden, Solidarität und Respekt im Sport fördern.

„Wie auch immer die Olympischen E-Sport-Spiele aussehen werden, unsere Parameter und Bedingungen stehen fest. Wir werden unseren Werten treu bleiben – den Olympischen Werten des Friedens, des Respekts, der Nicht-Diskriminierung und der Solidarität“


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