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Auch wenn die monatlichen Kosten für ein Abonnement von WoW gelegentlich in kleineren Teilen der Welt angepasst werden, so dürfen sich Spieler in den USA und Europa aber darüber freuen, dass die Kosten seit 20 Jahren auf dem gleichen Wert liegen. Wenn es nach John Hight (Senior Vice President und General Manager für Warcraft) geht, dann sollte sich diese Situation auch nicht unbedingt ändern. Zumindest sprach der Entwickler vor Kurzem mit pcgamer.com darüber, warum die Abo-Kosten nicht steigen sollten.

Dem Interview zufolge verbringt Hight seine Zeit eher mit dem Nachdenken über ein noch lobenswerteres Abo als über mögliche Preiserhöhungen. Das Abo zu WoW verbindet mittlerweile drei verschiedene Spielversionen: Retail, Classic und SoD. Dazu kommen noch temporäre Spielmodi wie beispielsweise der derzeit laufende Plunderstorm. Spieler erhalten also deutlich mehr für ihr Geld, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

„As of yesterday, we have three games you can play under the same subscription, which hasn’t changed in price in over 20 years. Take that, inflation.“ (via)

Trotzdem gibt es natürlich immer mal wieder Diskussionen und Vorschläge darüber, wie man die Kosten für WoW erhöhen könnte. Allerdings versucht Blizzard aktiv, um solch eine Maßnahme herum zuarbeiten. Die WoW-Marke, der Shop für kosmetische Inhalte und notwendige regionale Maßnahmen sind Folgen dieser Bemühungen. Laut John Hight ist es einfach besser eine große und vor allem zufriedene Spielerschaft anstelle einer kleinen Spielerschaft mit tieferen Taschen zu haben.

„I’m kind of proud of the fact that we’ve been able to maintain this price point. I’d rather have a big, healthy happy audience, than have the risk that the audience gets smaller, but the subscription went up.“ (via)

Ansonsten ist das Abo für WoW eine tolle Sache für die Entwickler, weil es ihnen viel Freiraum gibt und den Druck stark reduziert. Das Team muss keine Features bauen, um möglichst viel Geld einzufahren und Spieler zum Kaufen von weiteren Waren zu motivieren. Basierend auf diesem Kommentar ist es wohl sehr unwahrscheinlich, dass WoW sein Abo in der nahen Zukunft aufgeben und zu einem F2P-Modell wechseln wird. Gleichzeitig gibt es für Nordamerika und Europa aber zumindest eine gewisse Sicherheit bei den Kosten des Spiels, die sich wohl erst einmal nicht ändern werden.


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