“Projekt L”-Fragen

Es scheint fast so, als hätte ich mit meinem Enthusiasmus in Sachen “Abnehmen” viele von Euch angesteckt – was mich extrem freut. Anfangs ging ich davon aus, dass sich hier absolut niemand für dieses Thema interessieren würde, aber die Zugriffs- und Commentzahlen meiner “Projekt L”-Tagebücher sprechen eine andere Sprache. Darüber hinaus erreichen mich relativ viele Mails von Leuten, die mir davon berichten, angestachelt durch meine Aktion, ebenfalls ihre Ernährung umgestellt zu haben. Da mich immer wieder Fragen zu meinem Tagesablauf erreichen, möchte ich an dieser Stelle zwei davon beantworten:

Alles in allem habe ich mir überlegt erstmal mit einer Ernährungsumstellung anzufangen. Wie läuft das bei dir? Wie sieht dein typischer Speiseplan aus? Insbesondere Zwischenmahlzeiten während der Arbeitszeit bereiten mir Sorgen, da das typische Kantinenessen leider alles andere als fördernd ist. (Tobias)

Ich bin mir nicht 100% sicher, ob meine Ernährung auch wirklich das Beste ist, was man in so einer Situation machen kann, aber ich fahre momentan sehr gut damit: Zum Frühstück esse ich eine Schale Müsli oder Toppas (Vollkornweizen), dazu trinke ich einen kalten Fertig-Cappuccino oder -Latte. Mittags esse ich quasi genauso wie vorher, eben aus den von Dir beschriebenen Gründen – meistens bei uns in der Schul-Kantine. Abends gibt es dann irgendwas kleineres, wie Salat oder Vollkornbrot mit Mozzarella und Tomaten. Es ist dabei wichtig, dass zwischen den Mahlzeiten immer ca. 5 Stunden liegen und man sich dazwischen zurückhält. Ich bekämpfe den Hunger, der zwischendurch aufkommt immer damit, dass ich viel trinke – was relativ gut funktioniert. Aber beim Trinken wirklich darauf achten, dass es Getränke mit wenig Kalorien sind – Wasser ist natürlich perfekt.

Habe gelesen, dass du mindestens 50 Minuten auf dem Heimtrainer verbringst. Vielleicht könntest du in einem deiner nächsten Projekt L Einträge mal erzählen, wie du das „Eier-Problem“ löst. Egal welchen Heimtrainer ich benutze, auf allen schlafen mir nach 30 Minuten dermaßen die Klöten ein, dass ich sie nach der Einheit mindestens 10 Minuten „wach kneten“ muss. Selbst eine „Radlerhose“ löste das Problem bei mir nicht wirklich. (Benedikt)

Ich weiß genau, wovon Du redest. Ist schon ein ekeliges Gefühl – vor allem am nächsten Tag, wenn einem darüber hinaus auch noch der Hintern wehtut. Ich habe hierfür ein ganz einfaches Rezept. Ich nehme mir ein Kissen vom Sofa und lege das Kissen auf den Sattel. That’s it! Mir schlafen dabei nicht mehr die “Familien-Juwelen” ein, noch tut mein Hintern am nächsten Tag weh! Probier das mal!

Falls Ihr noch mehr Fragen habt, immer her damit. Falls ich sie nicht beantworten kann, wird die Community sicher gerne helfen. Ich bin mir auch sicher, dass es zu diesen zwei Fragen noch einige nützliche Tipps in den Comments geben wird…

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