Suchmaschinen zahlen an Verlage?

Presseverlage sollen künftig etwa von Suchmaschinen-Betreibern Geld für die Nutzung ihrer Artikel verlangen können. Das Bundeskabinett beschloss dazu einen Gesetzentwurf zur Einführung eines Leistungsschutzsrechts für Presseverleger. Betreiber von Suchmaschinen und Anbieter von vergleichbaren Diensten müssen demnach künftig Entgelte an die Verlage zahlen, wenn sie im Internet Presseerzeugnisse nutzen. Allerdings soll die Zahlungspflicht nicht für Blogger, andere Unternehmen, Verbände oder private Nutzer gelten […] Die Zahlungspflicht beschränkt sich dem Gesetzentwurf zufolge auf die gewerblichen Anbieter von Suchmaschinen und sogenannte gewerbliche News-Aggregatoren, die Inhalte entsprechend einer Suchmaschine aufbereiten. Erwerben diese keine Nutzungslizenz, können Verlage eine Unterlassung der Nutzung verlangen. Die Urheber der Artikel, also etwa Journalisten, sollen laut den Plänen an den neuen Einnahmen angemessen beteiligt werden.

Puh, da habe ich ja noch mal Glück gehabt! Bin ich eigentlich der Einzige, der es seltsam findet, dass momentan irgendwie alle Firmen, User, Organe im Netz für irgendwas Geld bezahlen sollen? Was meint Ihr dazu?

Danke an Marius für den Link!

Quelle: Welt.de

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