24-Jähriger wegen zahlreicher Cybercrime-Fälle vor Gericht

Ein 24-Jähriger muss sich ab heute vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten, weil er zwischen Januar 2015 und Februar 2016 zahlreiche Cybercrime-Straftaten begangen haben soll […] Außerdem werden dem 24-Jährigen mehrere Fälle von “Swatting” vorgeworfen. Damit ist gemeint, dass er mehrfach Polizei oder Rettungskräfte zu einem vermeintlichen Tat- oder Unglücksort gerufen hat, ohne dass tatsächlich etwas passiert wäre.

Wenn ich mir die Liste an Dingen, die dem Herren vorgeworfen werden, so anschaue, ist er ein Paradebeispiel für all das, was heutzutage im Netz falsch läuft. Diese Form der Cyber-Kriminalität, d.h. Swatting, Hacking (DDoS), “Scheiße bauen” (fremde Menschen belästigen – Pizza auf falschen Namen bestellen, Abos abschließen) und Betrug in Sachen Online-Kauf, sind in diesen Tagen unheimlich verbreitet. Daher hoffe ich auch auf ein strenges Urteil, einfach um den Leute mal deutlich ihre Grenzen aufzuzeigen. Denn irgendwie gehen viele Menschen besonders im Netz immer noch davon aus, dass das Internet ein rechtsfreier Raum sei, wo man alles machen könne, ohne dass einem eine Strafe droht.

Wie seht Ihr die Sache?

Quelle: Br.de

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