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Community-Mitglied Steffen, der meine Karten gewonnen hat, schrieb mir heute eine Mail, in der er uns einen kleinen Bericht vom Event zur Verfügung stellt. Lest mal rein!

„Ich möchte mich noch einmal kurz bei dir ganz herzlich für die Karten für George R.R. Martins Lesung bedanken und dir kurz Feedback zu der Veranstaltung geben:

Es mag sein, dass ich nicht der Hardcore-Fan bin, für den die Veranstaltung ausgelegt war, aber ich war leider etwas enttäuscht und kann mich dem Lob der Presse von heute leider nicht anschließen. Ich hatte mir mehr von dem Werk zu hören erhofft sowie Hintergründe zu der Entstehung von den Büchern und der Arbeitsweise von Martin. Aber fangen wir von Vorne an.

Zunächst wirkte das Publikum, im Schnitt in den Zwanzigern, im CCH mit seinem recht konservativen Charme etwas deplatziert, so dass ich schon mit gemischten Gefühlen zu meinem Platz ging. Die ersten zwei Drittel der Veranstaltung hatte die Historie und die Ansichten von Martin zum Thema. Hier kam das Gespräch aber nicht über oberflächliche Themen hinaus, bspw. welche Comics Martin als Kind gelesen hat und dass er sich freut, dass die Geeks und Nerds nun die Welt beherrschen; also recht offensichtlich passend für das Publikum ausgewählte Themen. Einzig bei der Frage des Moderators, ob Martin gläubig wäre, wurde kurz ein kontroversesThema angeschnitten, aber nach einer recht kurz gehaltenen Verneinung durch Matin auch wieder fallen gelassen wurde.

Über seine Arbeit und sein Werk wurde sehr wenig gesprochen und die ca. 25 Minuten dauernde Lesung, bei zwei Stunden Veranstaltung, fiel etwas blutarm aus. Martin hatte natürlich für seine Lesung einen Text aus seinem neuen Buch ausgesucht, der keinerlei Spoiler enthielt. Das war zu erwarten gewesen und auch nicht weiter schädlich. Enttäuschend war lediglich die Art der Lesung: Ich hatte etwas Feuer erwartet, ein Autor, der für sein Werk brennt. Ein Autor, der sich in die Geschichte hineinliest und das Publikum mitreisst, der Funke überspringt wie es so schön heisst. Leider las Martin die mitgebrachten Seiten lediglich herunter und machte erst zum Ende hin zumindest einmal Pausen, um Gespräche zwischen Figuren für die Zuhörer angenehmer zu gestalten.

Kurzum, eine interessante Veranstaltung um die Biografie Martins etwas näher, wenn auch nicht zu nah kennen zu lernen in einem leider zu groß ausgefallenen Saal, der keine wirkliche Verbindung zwischen Autor und Publikum zuließ.

In diesem Sinne wünsche ich dir noch eine erfolgreiche Woche und danke trotz allem noch einmal für die Karten!“

19 KOMMENTARE

  1. Ich war ebenfalls da und sehe das ehrlich gesagt anders. Besonders interessant fand ich das Thema, warum heutige Science Fiction Bücher eher Dystopien sind, verglichen mit den Utopischen Darstellungen der Zukunft in den 60ern und 70ern. Und das bezog sich ja auch durchaus auf die Entstehungsgeschichte von a Song of Ice and Fire. Das Kapitel fand ich auch eher mäßig Interessant, aber ich warte inzwischen schon so lange auf neuen Lesestoff, dass ich mich trotzdem gefreut habe wie ein kleines Kind 😉
    Ich finde, man konnte auch einiges an Kritik an der Serie aus dem Interview herraus hören. Das fand ich zu erst überraschend. Ich hatte Martin immer als recht zufrieden mit der Serie eingeschätzt, da er ja einige Vorschläge zur verfilmung abgelehnt hat und die Serie vorallem deshalb unterstütze, weil er darin das größte Potenzial sah sein Werk umzusetzen. Nach einiger Bedenkzeit kann ich das aber inzwischen gut Nachvollziehen. Die ersten beiden Staffel waren wirklich großartig. Die dritte und vierte Staffel gefielen mir, trotz einiger abweichungen zu den Büchern, auch sehr gut. Die Fünfte Staffel hat aber meiner Meinung nach deutlich nachgelassen.
    (Kurze Zwischenbemerkung: Das soll jetzt kein Das-buch-ist-aber-viel-besser-Kommentar werden. Ich habe kein Problem damit, wenn sich die Serie von den Büchern entfernt. Da die Serie die Bücher bald überholen wird begrüße ich das sogar. Ich habe die Serie immer eher als eineständiges Werk angesehen, das ’nur‘ auf den Büchern beruht. Mein Problem ist nicht _das_ sich die Serie von den Büchern entfernt, sondern _wie_ sie es tut.)
    Ganze Szenen werden nur genutzt um beim Zuschauer Emotionen auszulösen. Betrachtet man aber die gesamt Story sind sie absolut entbehrlich. Die unwahrscheinlichsten Dinge passieren in den genau richtigen Momenten um möglichst Dramatisch zu wirken. Je mehr sich die Serie von den Büchern entfernt, dest stärker wird deutlich, dass die Drehbuchautoren einfach nicht mit Martin mithalten können.
    Das klingt jetzt alles so negativ, soll es aber gar nicht. Game of Thrones ist immer noch eine super Serie mit bisher 4 großartigen Staffeln und auch die fünfte wird ihren Weg in meine Blue-Ray Sammlung finden. Trotzdem, ich hoffe die nächste Staffel wird wieder besser.

  2. Ich persönliche lese extrem viel und habe daher schon werke der verschiedensten Autoren gesehen und gelesen. Und ich werde wohl nie den Hype um Herrn Martin verstehen. Die Serie gefällt mir sogar relativ gut. Aber sein schreibstil in den Büchern ist einfach furchtbar trocken. Seine werke lesen sich ähnliche wie die Bibel oder der Anfang von Silmarillion, zu viele Szenenwechsel, zu viele Figuren auf einmal und dabei ein unglaublich trockener Stil. Von daher werde ich mir auch keine Lesung von ihm Antun.

    Zu Lesungen an sich:
    Für mich ist wichtig dass der Autor sein Werk gut vorliest. Und so vorlesen dass man als zuhörer mit in die geschichte oder die Figur gezogen wird, ist eine Kunst die nicht jeder beherrscht.
    Und freie übersetzungen bei Englischen autoren finde ich fragwürdig. Wenn ich des englischen nicht mächtig bin sollte ich einfach nicht zu so einer Lesung gehen, weil jeden der Englisch versteht, stören solche Übersetzungen.

    • Seine Bücher sind keine Meisterwerke. Im Fantasy-Genre haben sie aber eine Menge bewegt.
      Während der story-Verlauf total konzeptlos wirkt (ursprünglich sollten es auch keine 7 Bücher werden), kenne ich keine andere Buchserie im Fantasy-Bereich, welche eine bessere Charakterentwicklung präsentiert. Ich könnte noch heute fast jeden Namen nennen (hab die Bücher schon vor ~10 Jahren gelesen, ohne das 5.).
      Wirklich gut sind aber maximal die ersten 3 Bücher. Das vierte ist das langweiligste, was ich je gelesen habe, den Rest der Serie tu ich mir nicht mehr als Buch an (HBO hat nicht grundlos eine Menge in der aktuellen Staffel geändert)

      Die meisten kennen die Bücher nur durch die Serie, obwohl das erste Buch schon vor rund 20 Jahren(!) erschien. Und als Serie ist sie qualitativ typisch HBO einfach fantastisch.

      Die Buchserie an sich ist eine sehr willkommene Abwechslung zur typischen epic fantasy: eine Gruppe von Helden, ein böser Typ ohne Charakter (will einfach nur alle ausradieren). Die Helden sind immer unterlegen, gewinnen am Schluss aber immer – komplett ohne Verluste. Alles ist schwarz-weiß.
      Diese Herr der Ringe Scheiße hing mir schon seit Jahren zum Hals raus.
      Diese Serie hat das komplette genre Richtung dark fantasy getrieben und wirklich gute neue Autoren hervor gebracht.

      • Ich finde das vierte Buch eigentlich äußerst passend. Wenn man die Situation bedenkt, in der sich die Welt nach der handlung von Buch 3 befindet ist es für mich absolut logisch, dass „Langeweile“ folgen muss. Der Krieg ist erstmal vorbei, viele Menschen sind gestorben und überall haben Leute vieles gewonnen oder verloren (je nachdem auf welcher Seite sie standen).

        Auf sowas folgen halt Aufräumarbeiten und Plünderungen. Die sind vielleicht nicht so spannend wie Konflikte mit voller Bevölkerungszahl und Kampfeslust, aber man kann sie ja auch schlecht weglassen. Denn genau das ist es was bei vielen Fantasybüchern fehlt: Was passiert eigentlich nach der finalen Endschlacht? Du sagst ja selber, dass es auf Dauer anödet, wenn es einfach heisst „Die Guten haben gewonnen und alles ist super“.

        PS: Wenn du ein wirklich langweiliges Buch lesen willst hätte ich da eine Empfehlung für dich: Der Nachsommer von Adalbert Stifter.

  3. Als Autor hätte ich es sicher interessant gefunden einem Weltautor zuhören zu können und vllt ein paar Dinge mitzunehmen, aber rein fachlich/inhaltlich hat sich mittlerweile solch ein Hass in mir gegen GoT angestaut, dass das vermutlich eh kein sonderlich angenehmer Besuch geworden wäre~~

    Aber mal davon ab: Vielleicht erwarte ich da zuviel, aber wenn ich 2h Livelesung gestalten müsste würde mein Schwerpunkt wohl auch eher auf dem Werk allgemein liegen und nicht auf der Lesung eines Kapitels. Wäre doch ohnehin viel interessanter wie das Werk so entstanden ist, welche Einflüsse hineingewirkt haben, in welche Richtung die Geschichte grundsätzlich gehen soll. Als Fan eines Autors/einer Reihe fände ich das spannender als ein paar aus dem Zusammenhang gerissene Seiten zu hören.

      • Gleich vorweg, weil es GARANTIERT(!) für Unmut sorgt: Es ist meine absolute Privatmeinung und ich gönne jedem seinen Spaß an der Serie. Außerdem sollte man meinen Kommentar nicht weiter lesen, wenn man die aktuelle Staffel noch nicht fertig gesehen hat.

        Mir geht die gesamte Entwicklung tierisch auf die Nerven. Den „Kulturschock“ der sterbenden Charaktere habe ich irgendwann überwunden und es für mich als ein wichtiges Kriterium der Serie/der Bücher ausgemacht, aber mittlerweile ist es nur noch lächerlich.
        -Die ganze Sache ist de facto sehr vorhersehbar. Es passiert praktisch nichts gutes, Ende. Und auch andere Dinge. Starks werden verraten, so ein Wunder. Wie, Cersei hat mal wieder einen genialen Plan der im totalen Chaos endet? Wie überraschend!
        -Der Charakterverschleiß wäre ja zu verkraften, wenn die Charaktere nicht a)teilweise völlig dümmlich sterben würden (ich bin immer noch nicht über die Redwedding hinweg!) und b)werden sie ohnehin ersetzt. Oh, Arschloch Joffrey ist tot, gut das wir vor kurzem mit Ramsay Arschloch B eingeführt haben!
        -Martin rühmt sich gerne damit, dass seine Bücher authentisch sind. Das sind sie aber überhaupt nicht. Es wirkt vielleicht so, aber soviel Pech wie praktisch alle seine Charaktere haben war im Mittelalter eine Sondererscheinung. Die Macht der Kirche, die gerade in der aktuellen Staffel zur Schau gestellt wird ist völlig unrealistisch („Die Kirche dürstet es nicht nach Blut“->Die Kirche verhängt _niemals_ weltliche Urteile über weltliche Herrscher). Der Adel benimmt sich in GoT ebenfalls völlig weltfremd. Zudem sind Könige, die durch Verrat sterben im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch eher selten, viel häufiger sind natürliche Todesursachen (gab es das außer Aemon schonmal?) oder Tod im Krieg. Und selbst die verdammte Redwedding ist realitätsfern. Kein Adeliger würde einen König unterstützen (vor allem in einer angeblich so gläubigen Welt), der die Heiligkeit einer Hochzeit entweiht, sowas ist ein Tabubruch.
        -Last but not least: Die gesamte Story wird völlig konfus und absolut konzeptlos. Kann Zeichen für einen genialen Meisterplan sein, ich sehe darin eher die völlige Planlosigkeit, wo er eigentlich mit seiner Welt hinwill.

        Ich fand die aktuelle Staffel bereits sehr zähfließend, aber sie hatte ihre Momente. Doch mit diesem Ende ist die Serie offiziell für mich gestorben, ich werde mich hüten nächstes Jahr weiterzugucken.

        • sorry aber ich muss es fragen, du kennst nur die Serie oder?
          Denn ja die Diskussion will jetzt hier keiner, aber vieles was du kritisierst kommt nur durch die Fokussierung und Änderungen der Serie zustanden.

          • Großteils, ja, ich kenn ein paar der Unterschiede, aber 99,9% des hier gesagten bezieht sich auf die Serie.

          • Ich muss sagen, dann bestätigt dein comment schon ein wenig den Eindruck den gerade die letzte Staffel bei mir hinterlassen hat.
            Denn man kann es sehen wie man will, in der Serie ist der Tod von Charakteren inzwischen zum Selbstzweck verkommen. Klar ist das letzte Buch über weite Strecken recht langwierig und ganz sicher nur schlecht filmisch umzusetzen, gerade wenn man mit dem Tempo der anderen Staffeln weiter machen will.
            Aber es kommt dann genau das dabei heraus was du richtiger Weise bemängelst. Im Grunde findet kaum noch Story- und Charakterentwicklung statt. Charaktere werden künstlich erhöht um sie dann noch tiefer fallen zu lassen. Es ist schon ein wenig wie in den 80er Jahren Actionfilmen. Wie viele Tote pro Staffel sind nun noch zu toppen? Dabei gehen gerade der Serie ja nun auch wirklich die Charaktere aus.
            Ich frag mich selbst immer wieder, wie es sein kann, das die 1. Staffel fast 1zu1 die Geschichte aus dem Buch ist, ich aber nach der 5. Staffel das Gefühl habe, nur 10% der Geschichte aus dem Buch gesehen zu haben. Es passiert einfach so unglaublich viel mehr. Keine Ahnung wo der ganze Stoff hin ist. In der Serie springt man irgendwie nur noch von Tod zu Tod. Vor allem nun auch viele unnötige, im Buch (noch)nicht vorkommende Tode.

        • Naja, die Red Wedding ist _ähnlich_ so passiert. Das entkräftet nicht dein Argument, dass es eine Hochzeit ist, aber google ma Black Dinner 😉
          Und was den Realismus angeht: Ich glaube, der Realismus bezieht sich auf eine andere Ebene als das einfach alles genauso in unserer Vergangenheit passiert sein könnte. Viel mehr glaube ich, dass es ein in sich geschlossenes, logisches System sein soll. Mit einem anderen Stand der Kirche, andere Verhältnissen unter den Adligen, aber eben in der Verstrickung logischen Umständen. Also wieso die Kirche weltliche Herrscher verurteilen darf and so on.

          • Das halte ich für eine sehr, sehr, sehr gewagte Vermutung, aber steht dir frei mich zu erleuchten.

          • Lies dich zum Beispiel in die Geschichte der Merowinger ein, mehr Morde, Intrigen Bruderkrieg etc. kann man sich fast nicht ausdenken. Das war auch kein Angriff, nur eine Antwort auf eine sehr gewagte Behauptung.

        • Also zu fast allen großen Momenten in den Büchern finden sich ähnliche Historische Begebenheiten. Grad bei der Red Weddning hätten wir da neben dem Black Dinner das Massaker von Glencoe (an dessen Ort wir im letzten Jahr während unserer West Highland Way Wanderung vorbeigekommen sind – war ziemlich cool).

          „Kein Adeliger würde einen König unterstützen (vor allem in einer angeblich so gläubigen Welt), der die Heiligkeit einer Hochzeit entweiht, sowas ist ein Tabubruch.“

          Nun ja, in den Büchern ist das auch ein großer Punkt, durch den die Freys quasi von allen gehasst werden (auch von den technischen Verbündeten). Walder Freys Motive sind halt einfach die konstanten Verschmähungen von den großen Häusern (es wollte nie jemand eines seiner Kinder heiraten) und die Tatsache, dass er eh bald stirbt. Die ganze Aktion geht somit zumindest in den Büchern zu einem guten Stück von Frey selbst aus.

          Und zur Kirche: Die Kirche in Westeros hatte halt schonmal militärische und weltliche Macht, die dann von den targaryans gebrochen wurde. Das mag vielleicht historisch nicht akkurat sein, aber im Rahmen der Lore klang das für mich eigentlich Recht passend.

          Wie gesagt, in den Büchern wird eigentlich alles irgendwie plausibel erklärt und man hat nicht so das Gefühl, dass die Leute nur des Sterbens wegen sterben.

          • Sowohl das Black Dinner als auch das Massaker von Glencoe sind keine Hochzeiten. Es gibt auch andere Fälle von Morden bei Gastgebern (zB in Ravenna) bzw. überfallartige Massaker. Doch eine Hochzeit ist nochmal etwas anderes.

            Die Ablehnung der Freys ist logisch, die Boltons sind aber ebenfalls involviert. Dessen Herrschaft als Wächter des Nordens müsste also wesentlich brüchiger sein, als sie dies in der Serie ist – wie es in den Büchern ist weiß ich natürlich nicht.

            Natürlich ist die Kirche anders konzipiert, aber es ergeben sich durch den Ablauf der Dinge völlig neue Probleme. Denn wenn der König so schwach ist, dass er sich von der Kirche herumstoßen lässt, dann würden in der Realität alle Adelige bei ihm Schlange stehen, denn jeder würde versuchen seine Finger an den naiven Dummbatzkönig zu kriegen. Dass das nicht vorher schon passiert ist (nach dem Tod von Tywin) ist bereits verwunderlich (siehe dafür zB den Staatsstreich von Kaiserswerth).

            Was ich mir als Fehler anrechnen muss: Ich denke mittelalterliche Gescichte sehr eurozentrisch, ohne Britannien. Dort tickten die Uhren tatsächlich ein wenig anders und soweit ich weiß versucht Martins ja auch die Rosenkriege irgendwie als Vorbild zu nehmen. Es fühlt sich trotzdem „nicht richtig“ an.

          • Es ist für mich halt schwer nachzuvollziehen, wie es sich für dich anfühlt, da du ja nur die Serie kennst. Bei mir sind die Infos aus den Büchern einfach mit da, selbst wenn sie in der Serie nicht genannt werden.

            Und ja, die Regierung der Boltons ist sehr brüchig – aber da sehr viele kampffähige Leute ja mit Robb in den Süden gezogen sind und nun entweder tot oder sogar Gefangene sind, ergibt sich halt nicht viel offener Widerstand – aber intern hasst fast jeder die Boltons (sie waren ja auch vor den ganzen Ereignissen eher verhasst).

  4. Ich war auch dort und bin extra aus dem Ruhrpott angereist. Ich sehe das ganz ähnlich wie Steffen. Allerdings würde ich gerne noch hinzufügen, dass es mich extrem gestört hat, dass der Herr, der das Interview geführt hat, jede Antwort von Martin noch frei ins Deutsche übersetzt hat. Das hat dem ganzen Interview zum einen sehr viel Gesprächszeit gestohlen und zum anderen meiner Meinung nach die Atmospähre echt zerstört. Und da die Lesung komplett auf Englisch gehalten wurde (logischerweise), war das vermutlich eher unnötig.

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