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Nach dem Eklat um Roger Schmidt hat Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel Alarm geschlagen und die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber den Unparteiischen in der Bundesliga angeprangert. „Wir haben den Tiefpunkt einer leider erheblich negativen Entwicklung erlebt, die mich sehr nachdenklich stimmt“, sagte Fandel mit Blick auf das Verhalten des Trainers von Bayer Leverkusen auf DFB.de […] „Es müssen Verhaltensänderungen her, dringend. Wir müssen mehr für unsere Werte einstehen, und dabei sind Respekt, Fair Play und Anstand ganz zentral“, sagte Fandel: „Alle Akteure im Fußball müssen dahin wirken, dass der Profifußball seiner Vorbildrolle wieder mehr gerecht wird. Sonst zerstören wir unsere Fußballkultur.“

Ganz unrecht hat Fandel sicher nicht. Habt Ihr das Spiel gestern gesehen? Wie würdet Ihr die Auseinandersetzung zwischen Schmidt und Zwayer bewerten? Kommen Schiedsrichter in Deutschland generell zu schlecht weg?

Quelle: T-Online.de


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46 KOMMENTARE

  1. Ein Herr Zwayer ist kein Schiedsrichter, der besonders geschützt werden müsste. Er ist ein arroganter, respektloser Gockel, der zu recht kritisiert wird. Nicht erst seit diesem Spiel. Er erweist seiner Profession mit seinem Auftreten einen Bärendienst.

  2. Ich bin der Meinung,dass ein Schiri auch mal das Recht hat die Schnauze voll zu haben.Schauspielende Jungmillionäre,pöbelnde Trainer und denunzierende Reporter.Da mußte mal ein Zeichen gesetzt werden.
    Und Völler macht immer mehr den Eindruck,als wenn er sich heimlich an Waldi`s Weizenbiervorrat vergreifen.
    In Italien,Spanien und England ist der Respekt vor den Schiris wesentlich größer.Gerade im Alltag haben Collina und Webb sehr oft daneben gelegen und dadurch schon Kultstatus erreicht.Und trotzdem sind und waren es Respektspersonen.

  3. Also diese Saison sind die Schiedsrichterleistungen gefühlt so schlecht wie schon lange nicht mehr und Respekt muss man sich halt in gewissermaßen verdienen. Ich kann nicht Scheiße pfeifen und dann erwarten das ich dafür Lob und Respekt erhalte.

    Schmidts Reaktion ist für mich ein Ergebnis des in 2 Klassen unterteilten Pfeifens was Trainer angeht. Ich bin Bayern Fan und muss klar sagen das Guardiola in der Zeit die er bei Bayern ist für sein Verhalten einige Male vom Platz gestellt gehört hätte, wurde er aber nicht. Andere Trainer hingegen fliegen dann für weitaus weniger respektloses Verhalten auf die Tribüne, das da einem dieser Trainer dann die Sicherung durchknallt ist nur menschlich, was ihm allerdings auch keinen Freischein einbringt.

    Das Schmidt natürlich eine Strafe kriegen wird für sein Verhalten ist halt normal, aber die Sache wird nun wieder in die falsche Richtung aufgeblasen. Anstatt die Leistungen und das Verhalten der Schiris zu hinterfragen gehen wir nun lieber in die Richtung Schmidt und Völler bashing. Zwayer hat Regelkonform gehandelt keine Frage, dennoch darf man sein Verhalten im Umgang mit Schmidt hinterfragen, für mich hätte er persönlich zu ihm hingehen sollen um ihm zu sagen wieso er runterfliegt. Und zu dem nicht gegeben Elfmeter muss man glaub ich nix mehr sagen, die Bilder sprechen da ne ziemlich eindeutige Sprache.

    • Wenn du sagst, dass Zwayer richtig gehandelt und Schmidt eine Strafe verdient hat – wieso geht die sache in die falsche Richtung. Entsprechend deiner Einschätzung wird doch genau richtig kritisiert.

      Klar ist die Schiedsrichterleistung dürftig (Wir wurden heut auch schon wieder beschissen: Schwalbe ausserhalb des Strafraums = Elfmeter), aber dennoch rechtfertigt das nicht das Verhalten von Völler und Schmidt. Und der erste Ansprechpartner des Schiedsrichters sind die Kapitäne, nicht die Trainer. Natürlich kann man auch mit dem Trainer reden, aber das hatte sich Schmidt durch sein Auftreten (während des gesamten Spiels) einfach nicht verdient.

      • Ich habe nicht gesagt das Schmidt eine Strafe verdient hat, nur das es nach DFB Regelwerk normal ist das er eine kriegen wird.

        Genauso hat Zwayer nunmal nach den Regeln gehandelt in der Situation und das gestehe ich ihm halt zu, das ich das persönlich anders geregelt hätte hab ich oben ja schon gesagt.

        Was ich mit der Richtung meine ist das Verhalten der Medien und Verantwortlichen, auf einmal sind die Schiri Fehlentscheidungen vergessen und die Schiris die armen Schweine. Es gibt glaub ich keinen oder wenn nur sehr wenige Vereine die diese Saison noch keine Punkte weggepfiffen bekommen haben und leider trifft es oft die Vereine die diese so dringend nötig haben.

        Natürlich rechtfertigt das keine Eskalationen wie bei Schmidt und Völler, diesen Vorfall aber nun dazu zu nutzen die Schirileistungen unter den Tisch fallen zu lassen anstatt darüber zu diskutieren wie man sowas in Zukunft vielleicht verhindern kann (evtl. klarere Regeln u. bessere Schulung),ist in meinen Augen einfach der falsche Weg.

        Schmidt und Völler werden ihre Strafen kriegen, aber werden dadurch die Schiri Leistungen besser? Ich bezweifel es. Vielleicht bringt der Videobeweis sollte er kommen Besserung.

        • Es ist halt egal, wie schlecht der Schiedsrichter ist, als Trainer hat man ruhig zu sein. Er kann sich ja zuhause und die Fans am Stammtisch ausheulen, aber während dem Spiel ist nunmal den Anweisungen des Schiedsrichtergespanns bedingungslos Folge zu leisten.

      • In den Mittelpunk gerät das Fehlverhalten von Schmidt. Man kann die Unterbrechung, auch wenn sie Regelkonform war, aber auch hinterfragen. War das angemessen? Hätte man das auch anders lösen können? Wir reden hier schließlich über einen Vorfall, der grob geschätzt, 50-60 Sekunden gedauert hat (inklusive Laufwege Kießling). Unsouverän gelöst in meinen Augen. Schmidt ist sicher nicht der erste Trainer, der sich aufregt, das kann man als Schiri aber sicher auch ignorieren und einfach wieder anpfeiffen. Übertriebene dramatisiert erst von Zwayer durch den Abbruch und nun durch die Medien.

        • Warum versuchst du so penetrant den Fokus vom Täter Schmidt auf den sich regelkonform verhaltenden Schiedsrichter zu lenken?

          Warum soll sich derjenige hinterfragen, der richtig gehandelt hat und nicht derjenige, der den Fehler begangen hat – das ist doch absurd.

          • Der Fokus gehört auf die Gesamtsituation, von Schmidts Verhalten will ich gar nicht ablenken, denn er hat sich offensichtlich falsch verhalten. Da gibt es nichts zu diskutieren.
            Ein Abbruch/Unterbrechung sollte nur als letztes Mittel erfolgen, sehe ich jedenfalls so. Zwayer wollte hier einfach Macht demonstrieren. Wenn auch alles regelkonform war, kann man Situationen dennoch falsch lösen und das ist hier passiert. Von Zwayers katastrophaler Gesamtleistung will ich gar nicht erst anfangen.

  4. Ich bin hier ganz klar auf der Seite von Schmidt und fande es eher respektlos von Zwayer. Gibt keinen vernünftigen Grund warum er nicht einfach persönlich zu ihm geht und ihn vom Platz schickt.
    Ich sage es immer wieder, Fußball muss modernisiert werden.
    Warum behilft man sich nicht an Regeln die in anderen Sportarten so gut funktionieren?! Jeder Trainer hat z.B. zwei mal die Möglichkeit per Videobeweis das Urteil des Schiris anzufechten. Wenn man auserhalb dieser Möglichkeiten meint diskutieren zu müssen, dann gibts halt ne Zeitstrafe o.ä.
    Fußball braucht endlich mal klare Regeln, es kann nicht sein, dass verschiedene Schiedsrichter gleiche Situationen andauernd unterschiedlich pfeifen. Es ist so traurig was mit dieser Sportart seit längerer Zeit passiert.

    • Und wie willst du diese „klaren Regeln“ genau umschreiben? Was zum Beispiel ist ein Foul? Welcher Winkel, welche Geschwindigkeit und welcher Verletzungsgrad muss erfüllt sein, damit es ein Foul ist? Die aktuellen Regeln überlassen vieles der Interpretation des Schiedsrichters, dass ist aber auch notwendig. Den Videobeweis wie aus dem American Football würde ich btw auch ablehnen, weil dafür das Spiel wirklich nur wenig gemacht ist. Ich bevorzuge da das Konzept aus den Niederlangen, dass eine Handvoll Assistenten im Videowagen die Bilder zu checken und den Schiedsrichter dann beraten. Da braucht kein Trainer irgendeine Prüfung fordern, dass wird quasi immer gemacht.

    • respektloses verhalten von zwayer? wer an der seitenlinie die beherschung verliert hat überhaupt nichts mehr einzufordern und hat auf die tribüne zu gehen wenns es ihm mitgeteilt wird.

    • „Ich bin hier ganz klar auf der Seite von Schmidt und fande es eher respektlos von Zwayer. Gibt keinen vernünftigen Grund warum er nicht einfach persönlich zu ihm geht und ihn vom Platz schickt.“

      Oh doch, diesen Grund gibt es durchaus: Schmidt hat Zwayer wie ein kleines Kind zu sich herzitieren wollen. Wäre Zwayer darauf eingegangen, hätten in Zukunft alle Schiedsrichter, vor allem in den unteren Klassen/Amateurbereich das Problem, dass bei jedem Verweis die Trainer vom Schiri persönlich eine ausführliche Erklärung fordern würden, weil „das ja der Zwayer in der BuLi auch gemacht hat“.
      Um mal strittige Szenen aus der Sicht der Schiris zu verstehen, empfehle ich den Podcast „Collinas Erben“ bzw. ganz aktuell den Rasenfunk/Schlusskonferenz, da wird gleich am Anfang mit einem der beiden „Erben“ dieses Thema ausführlich besprochen.

      • Wenn ein Schiedsrichter einen Trainer verbannen will, dann hat er ihm das auch gefälligst selbst mitzuteilen. Nicht mit einer lapidaren Geste aus 40 Metern Entfernung. Das war kein Dorfkick, sondern die erste Bundesliga. Ich sehe Zwayer ganz klar respektlos handelnd und kann Schmidt angesichts Zwayers Leistung in dem Spiel durchaus sehr gut verstehen.

      • Regelkonform ist das was Zwayer gemacht hat natürlich.
        Aber: Wie oft „winkt ein Schiri einen Trainer vom Platz“? Eben, real gelebt wird es in 99 % der Fälle anders. Immer macht der Schiri es persönlich und winkt nicht oder schickt den Kapitän (JA, regelkonform, ABER bisher real anders ausgeführt).

        Klar, NACHDEM er aus 40 Metern gewunken und den Kiesel geschickt hatte, konnte er nicht mehr hingehen. Aber vorher, wäre er halt wie bisher so gut wie immer hingegangen und hätte den Trainer weggeschickt, nichts wäre passiert.

  5. Solche Freistösse sieht man an jedem Wochenende in der BL. Ärgerlich aber es war genug Zeit das Spiel noch zu drehen. Was dann passiert ist geht gar nicht. Der Schiri muss nicht zum Trainer gehen , der Spielführer hier Kießling hat es ihm ja nun zwei mal gesagt und wenn er dann meint bleiben zu müssen , sollte er die verhängte Strafe hin nehmen und gut ist.

    Für mich gehört er mindestens für 3-5 Spiele auf die Tribüne verbannt. So eine Respektlosigkeit muss mit aller härte bestraft werden.

    Das man jetzt auch Rudi bestrafen will find ich dann doch ein wenig übertrieben. Er hat halt seine eigene Meinung zum Thema Elfer 🙂

    • Rudi Völler, Weltmeister von 1990 (dieser Zusatz ist irgendwie immer zu lesen, vermutlich um seine Kompetenz zu unterstreichen 😉 ), fällt oft als äußerst emotional auf. Das muss nicht schlecht sein, aber seine Vorwürfe/Verschwörungstheorien bzw. das Verhalten ggü. anderen (z.B. das Armtätscheln bei Jessica Kastrop) sind oft zu extrem und nicht akzeptabel.

  6. Ich finde dass der Schiedsrichter besser geschützt werden muss. In keiner anderen Sportart darf der Unparteiische so angegangen werden ohne Konsequenzen zu fürchten. Viel schneller gelbe Karten verteilen um solche „Rudelbildungen“ um den Schiri zu verhindern. Gibt es Diskussionsbedarf –> dafür gibt es den Kapitän. Das geht von der ersten Liga bis nach unten durch und wird im Amatuerbereich nur noch schlimmer.
    Ich habe fertig!

    P.S Die Schiedsrichter liegen zur Zeit leider echt oft daneben.

  7. Vorab: Ich bin Leverkusen Fan

    Ich habe in meinem Leben sicherlich 500 Freistöße gesehen, die so ausgeführt wurden und abgepfiffen wurden genau wie 500 die nicht abgepfiffen wurden.

    Ist natürlich blöd gelaufen, war aber ok.

    Was ich dann nicht verstanden habe: Warum geht der Schiri nicht eben zum Trainer? Keine Ahnung sowas gehört sich. Und wenn der Schiri da zu feige für ist (Er soll ja gesagt haben, dass er, weil Schmidt aufgebracht war, nicht selber zu ihm gehen wollte) – dann hat er eben den falschen Job. Sowas macht man nicht.

    So und darum ging es Schmidt ja. Natürlich hätte er direkt hoch gehen können, aber wenn man sich hier so benachteiligt fühlt, gehen die Gefühle mit einem durch 😉

    Klopp, Tuchel – bei denen würde so ne Aktion gefeiert werden. Aber Bayer ist dafür zu unbeliebt.

    Dass Leverkusen dann einen Elfmeter bekommen sollte war unstrittig. Ich gebe hier auch Völler Recht: Ich denke das war einfach eine Retourkutsche. Spätestens der Linienrichter hätte das sehen müssen.

    Ich denke wenn es bei ner anderen Mannschaft passiert wäre, wären ganz andere „Breaking News“ zu sehen, als dieser Mist.

    • Stimmt, Klopp wurde für sowas immer gefeiert, deswegen musste er auch so viel Strafgeld zahlen und wurde teilweise als Wahnsinniger hingestellt…
      Die Dortmundfans feiern ihn dafür natürlich, aber von den eigenen Fans unterstützt zu werden, sollte eh die Regel und nicht etwas Besonderes darstellen 😀

    • Krass wie man immer direkt zu Verschwörungstheorien greift, wenn es um den eigenen Verein geht. Natürlich hat das Schiedsrichtergespann das Handspiel gesehen und sich dann überlegt „Nee, dem Arsch gönnen wir das nicht“ – klar doch. Und vorher hat ihn Tuchel angemault und zack, gibts für Bellarabi nur Gelb anstatt Rot.

      So funktioniert das halt mit den Schiedsrichtern. Danke, dass du uns das endlich einmal erklärt hast.

    • „Was ich dann nicht verstanden habe: Warum geht der Schiri nicht eben zum Trainer? Keine Ahnung sowas gehört sich. “

      Ich kopiere mal nicht meine komplette Antwort auf #14 hier rein, nur ganz kurz:
      Vorbildfunktion: Wenn sich ein BuLi-Schiri so herbeizitieren lässt, dann geht das runter bis in die untersten Klassen und von vielen/allen Trainern werden dann persönliche Erklärungen der Schiris eingefordert.

      • JA aber hier ging es ja scheinbar nicht um eine Kleinigkeit, es wurde immerhin das Spiel unterbrochen. Ich habe glaube ich noch nie gesehen, dass ein Spiel unterbrochen wurde, außer es bestand „Gefahr“ für Spieler und/oder Schiedsrichter.

        Das war – von allen Parteien – Kindergartenniveau.

  8. Dieser Eklat ist nicht entstanden weil Schmidt sich unüblich verhalten, sondern weil Zwayer einfach null Kommunikationsfähigkeit und Fingerspitzengefühl gezeigt hat. Was glaubt er eigentlich, wer er ist? Das Spiel unterbrechen weil er sich zu fein ist die 30 Meter zum Trainer zu laufen um ihm zu erklären was Sache ist? Absolut unverhältnismäßig…andere Trainer wie zB Klopp sind an der Seitenlinie schon viel heftiger ausgerastet und da haben es die verantwortlichen Schiedsrichter auch geschafft ihn auf die Tribüne zu verbannen ohne das Spiel unterbrechen zu müssen. Hätte Zweyer einfach Schmidt seine Sicht der Dinge erklärt, wäre dieser auch auf die Tribüne gegangen. Natürlich „muss“ er das nicht, aber es ist gang und gebe, dass das gemacht wird.

    Und es ist ja klar dass die ganze Schiedsrichter-Gilde zusammensteht und irgendwas von Respekt faselt…Die Schiedsrichter können froh sein, dass Sie für diesen coolen Wochenendjob noch ganz nett Kohle einstreichen. Ihr Job ist es sich jeglichem „Scheiss“ von Spielern, Verantwortlichen und Fans anzuhören, das ist Teil des Berufsprofils. Und ein guter Schiedsrichter beweist Größe weil er Unsachlichkeit, Emotion und Respektlosigkeit mit Souveränität gegenüber tritt und nicht wie ein beleidigtes Kind das Spiel unterbricht.

    • Zwayer hatte schon mehrere Auseinandersetzungen mit Schmidt in HZ1 und hatte kein Bock mehr auf den Zirkus! Schmidt hat sich das ganze Spiel daneben benommen.

    • Schmidt hat sich falsch Verhalten und Zwayer richtig (mal abseits von der Fehlentscheidung). Ich verstehe nicht, warum man das nicht einfach einsehen kann und noch mit abstrusesten Argumenten versucht, dem Schiedsrichter die Schuld zu zuschieben.

      Der zweite Absatz ist halt einfach nur lächerlich, aber das weist du wahrscheinlich selbst.

  9. Ich fand, das der Schiri eher eine unglückliche Figur gemacht hat. Er hätte auch einfach zum Trainer gehen können und sagen können „Geh hoch, oder Abbruch“. So wirkte das doch stark nach Zirkus.

    Dazu kommt dann natürlich noch, die sagen wir mal 1,5 Entscheidungen gegen Kusen, welche das Spiel entschieden haben. Das sieht einfach nicht gut aus.

  10. Um es mit den Worten von Oliver Kahn zu zitierten. „Wir brauchen Eier!“ Ich bin mit unseren Schiedsrichtern seid Jahren nicht zufrieden. Ich wünsche mir Schiedsrichter wie Webb, Kuipers und Collina in die Bundesliga. Ich als Borusse kann natürlich nur über dieser ganze Situation nur schmunzeln. Hätte es bestimmte Vorfälle, wie sie damals ein Herr Klopp hatte, nicht gegeben, hätte es diesen gestern auch nicht gegeben. Hätte hätte Fahradkette. Dieser Vorfall hat das Fass nur zum überlaufen gebracht. Ich denke wir müssen sie sache abwarten und gucken was dabei rum kommt.

    • “ Ich bin mit unseren Schiedsrichtern seid Jahren nicht zufrieden. “

      Seit es Fußball gibt sind die Schiris die Prügelknaben der Fans.

  11. Als Schiedsrichter ist man immer der Arsch, egal wann und egal fuer wen. Entsprechend sollte man sie entsprechend schuetzen. Wobei ich die Spielunterbrechung schon etwas hart fand, aber gut 😉

  12. Ach Schwachsinn. Also in den unteren ligen kann ich das verhalten gegenüber den schiris nicht bewerten aber für die Bundesliga trifft das jawohl absolut nicht zu… ich sag nur Werner Lorand.
    Roger schmidt hat sich dumm verhalten, mehr war da nicht.
    Und die Quittung haben die leverkusener ja auch direkt bekommen: benehmt euch beim nächsten mal, dann müsst ihr euch auch nicht fragen ob der Handelfmeter absichtich nicht gegeben wurde.

  13. Schiedsrichter kommen generell bei Fussball zu schlecht weg! Zeigt mir mal einen anderen Sport wo man den Schiri anschreien und antatschen darf wie es einem gefällt. Ich bin für viel schnellere gelbe Karten bei solchen Aktionen…für die Diskussionen ist dann noch der Kapitän da – nur der Kapitän.
    Ich habe fertig!

    • Naja.. bei 1860 war es der Kapitän, der dann Knut Kirchers Faust auf der Brust spüren durfte und niedergestarrt wurde… also auch der Kapitän ist nicht immer ein geeigneter Diskussionspartner *G*

  14. Zwayer hat sowohl beim Freistoß, als auch bei der nachfolgenden Situation mit Schmidt recht bzw. er hat regelkonform gepfiffen. Nur: an einem Punkt stand er vor der Wahl zu Schmidt zu gehen und ihm zu sagen, dass er auf die Tribüne soll ODER ob er das Spiel abbricht. Er hat sich für zweitens entschieden und damit zur Eskalation der Situation beigetragen. Man stelle sich mal vor, die Zuschauer stürmen in der Unterbrechung in den Platz – dann hast du wg. so nem Käse die totale Eskalation.

    Abseits dieser Situation war Zwayers Leistung gestern katastrophal (Kicker Note 5,0) schlecht. Er hat viele Situationen pro Dortmund entschieden und somit auch ein Stück weit zur gestrigen Stimmung beigetragen. Der Handelfmeter war so eindeutig, dass man sich als Leverkusener tatsächlich fragen darf, ob das die Revanche für Schmidts Verhalten war. Das muss ein professionelles Schiedsrichter-Gespann einfach sehen.

    Generell würde ich es begrüßen wenn Herr Fandell sich mehr um die Leistung bzw. die Nicht-Leistung seiner Schiris kümmert. Hier gibt es viel zu tun, die Schiedsrichter sind in diesem Jahr so schlecht wie noch nie.

    • „Man stelle sich mal vor, die Zuschauer stürmen in der Unterbrechung in den Platz – dann hast du wg. so nem Käse die totale Eskalation. “

      Nein, dann hat man wegen bescheuerten Fans die totale Eskalation.

      • Klar, hat daran Zwayer nicht die Schuld. Dennoch erwarte ich von einem Schiri da mehr Fingerspitzengefühl als ein plumpes „ich bin im Recht weil das so in den Regeln“ steht. Versteh mich nciht falsch, die sollen den Schmidt bestrafen, dass es kracht – ich finde nur, dass der Schiri in der Situation auch anders reagieren hätte können.

        Noch dazu weil er eben in einigen anderen Szenen im Spiel falsch gelegen und damit auch seinen Teil beigetragen hat, dass die Emotionen hochgekocht sind.

        Ich fand seinen süffisant-arroganten Kommentar auf die Frage ob er die 30 Meter zu Schmidt nicht hätte hingehen können anstatt Kiesling zu schicken („Konditionell hätte ich das geschafft“) schon schwer daneben. Das muss ein Schiri nicht sagen danach – dann bitte komplett die Mikros meiden.

          • Hingehen, „du Tribüne wiel xyz“, Problem gelöst.

            Aus 40 Metern winken und Kisel schicken, regelkonform aber unüblich und somit irgendwie auch „respektlos“

    • „ob er das Spiel abbricht. Er hat sich für zweitens entschieden“
      Feiner Unterschied: Er hat nicht abgebrochen (dann wäre es zuende gewesen), sondern nur unterbrochen, um damit ein deutliches Zeichen zu setzen.

  15. Sicherlich überzogen von Schmidt, allerdings empfinde ich die derzeitige Schiedsrichterleistung im Allgemeinen so schlecht wie lange nicht.
    Es vergeht kein Spieltag an dem kein Spiel maßgeblich durch „schleierhafte“ Schiedsrichter-Entscheidungen beeinflusst wird.

  16. Schmidts Verhalten ist einfach nur affig gewesen.Entweder man führt einen Videobeweis ein oder man hört auf immer alle Schiedsrichterentscheidungen zu diskutieren.

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