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Der Schokoladenhersteller Mars ruft mehrere seiner Produkte zurück. Alle Süßigkeiten der Marken Mars, Snickers, Milky Ways Minis und die Schoko-Mischungen Celebrations mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 19. Juni 2016 bis 8. Januar 2017 sollten nicht verzehrt werden. Ein Verbraucher hatte Kunststoffteilchen in einem Schokoriegel gefunden.

Jetzt rufen die sogar schon Schokoriegel zurück? Wie können denn bitte bei der Herstellung solcher Produkte Plastikteilchen da reinkommen? Ich möchte gar nicht wissen, was uns noch alles untergejubelt wird, ohne dass wir was davon mitkriegen… #Aluhut

Quelle: T-Online.de

6 KOMMENTARE

  1. Das Kunststoffe in Produkte geraten ist gar nicht so schwierig. Rohstoffe werden in Verpackungen angeliefert und dann kann je nachdem wie das ganze befüllt wird schnell etwas dazwischen geraten.

    Anderseits gibt es natürlich auch Verschleißteile. Ich weiß nicht wie es in der Lebensmittelindustrie ist, aber in der Chemie gibt es heute sehr viele Messeinrichtungen und Apparaturen wo mit Kunststoffbeschichtungen gearbeitet wird.

    Im Zweifel reicht ja auch ein Mitarbeiter dem was in den Behälter fällt und lieber den Mund hält bevor er seinen Job verliert weil er gerade 20 t Schokolade kontaminiert hat.

  2. Das geht ganz leicht, ich arbeite selbst in der lebensmittelindustrie und kann dir sagen da gehts zu wie aufm bauernhof im mittelalter! Es gibt zwar hier und da metalldetektoren, aber damit kannst du kein plastik filtern. Dafür müsste man denk ich röntgen ? Und wie sowas da reinkommt? Maschinen haben verschleiß, genau wie alle gebrauchsgegenstände die du in die finger bekommst… Wenn das zuspät auffällt hat man den salat! Oder nem mitarbeiter ist die brotdose in nen behälter gefallen, in dem das produkt gerührt wird. Die brotdose hat natürlich nichts in ner hygienezone zu suchen, aber in der nachtschicht siehts doch niemand! ?

    • kann Dir Teils beipflichten, hab bei einem Schokoladenherrsteller gearbeitet und dort sind u.A. alle Formen aus Plastik. Das Problem ist am Plastik das es fast die selbe Dichte wie Schokolade hat und man es selbst mit Röntgengeräten nicht eindeutig erkennen kann, ob es nun Schokolade oder Plastik ist.
      Deshalb geht man meines Wissens bei einigen Firmen soweit, das man den Formen u.A. nur eine Anzahl X an durchläufen in den Maschinen/Anlagen gibt (also das diese befüllt werden), und diese dann austauscht bevor sie annähernd porös werden.

  3. Naja die ganzen Ressourcen sind in Plastiktüten oder Behältern, die ggf. aufgeschnitten werden und dabei kann durchaus mal auch etwas abgeschnitten werden. Wenn da jetzt Metall-Teile von Verarbeitungs-Maschinen drin wären, würde ich mir mehr sorgen machen.

      • Das kommt auf die jeweilige Firma an. Bei Brüggen z.B. (Müsliriegel und Müsli) kommen alle Rohstoffe wie Bananenscheiben und Rosinen in Plastiktüten an, die wiederum in Kartons verpackt sind. Da der Großteil der Arbeiter dort Zeitarbeiter sind (ich bin Zeitarbeiter btw.), kann es schonmal schnell passieren, dass Fremdkörper ins Produkt gelangen. Das hat dann aber auch nix mit “unterjubeln” zu tun, wie Steve es so schön betitelt, was nebenbei auch ein wenig zu verschwörerisch und paranoid klingt, sondern es sind einfache Unfälle, die passieren können. Kein Mensch ist perfekt und Maschinen auch nicht. Ich hab soviele Maschinen schon gesehen, die laufend stehenbleiben, verhaken oder Zeugs auseinanderreißen. In jeder Schicht müssen mehrfach an Maschinen Resetknöpfe oder Notstops gedrückt werden und Fehler beseitigt werden. Viele Maschinen, die “neu” aussehen sind in Wirklichkeit schon über 15-20 Jahre alt sind. Das ist alltägliche Praxis.

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