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In der heutigen heutige Ausgabe des Herrenspielzimmers ist der gute, alte George „Barlow“ Zaal zu Gast. Wir haben mit ihm über seine Krebserkrankung und seinen extrem erfolgreichen Podcast PorN gesprochen – aber natürlich auch über andere spannende Themen. Wie immer ist es äußerst interessant, mit Onkel Barlow über „Gott und die Welt“ zu reden. Sicher auch für Euch!

Hier eine Übersicht über alle Themen dieser 21. Folge:

– George Zaal? Wer ist das und was hat er bisher so gemacht? (ab 01:05 min)
– WoW Classic-Hype? Burning Crusade? (ab 07:05 min)
– Über Barlows Krebserkrankung und seinen Leidensweg (ab 11:35 min)
– Ein Podcast ohne Namen erobert die Welt: Was ist das Geheimnis? (ab 23:33 min)
– Mit Löw zu EM? Über Trainerwechsel (ab 43:30 min)
– Nochmal Dahlmann: „Man unterstellt ihm maximale Niedertracht!“ (ab 1:07 Std)
– Was spielst Du so? Fallout und Fußballmanager (ab 1:16 Std)



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13 KOMMENTARE

  1. Barlow zuzuhören ist so unglaublich anstrengend. Wie er teilweise auf Biegen und Brechen Sachen umdeutet oder nur einseitig betrachtet, damit sie seiner Agenda genügen, triggert teilweise echt hart rein

  2. Hey Steve.
    mega Podcast mit good old Barlow. Wie Dir ja auch schon aufgefallen, ist Enclase leider völlig untergegangen. Dabei hätte ich beide Perspktiven ggü. dem Gast und entsprechenden Fragen gut gefunden. Ggf. sollte man das vorher ein wenig durchsprechen, dass jeder auch eine Rolle bzw. eine Anteil hat. Passt es nicht und Du machst mit Georg einen Buddy-Talk – fein – dann würde ich einen Co-Mod auch bewusst rauslassen. Hier stimmte für mich das Set-Up nicht so ganz!

    Cheers

    • Kann man ja vorher nicht unbedingt immer wissen, wie es ablaufen wird. Hat ja auch seinen Charme wenn man das so laufen lässt. Steve hat Barlow ja auch mehrfach einfangen müssen, sonst würde er vermutlich jetzt noch reden 😀
      Barlow hat viel zu erzählen und es ist ja auch unglaublich interessant ihm zuzuhören aber die Passage über Fußball fand ich unglaublich lang und zu sehr ausgeweitet. Vielleicht lags aber auch daran, dass das nicht so mein Thema ist. Ich höre tatsächlich auch nicht viele Podcasts, meist nur auf langen Autofahrten in die Heimat oder beim Putzen.
      Dein Podcast gefällt mir gut. Gerne weiter so 🙂

  3. Ich feiere Barlows Ausführungen zu Jörg Dahlmann. Die lassen sich 1:1 auf so ziemlich jeden AfD-„Skandal“ der letzten 8 Jahre anwenden, und die Gedankengänge der Canceler/Gutmenschen/Grünen hat er absolut präzise getroffen.

    (Was nicht heißt, dass mit der AfD alles tutti wäre, aber so ungefähr 9 der letzten 10 „Rechtsrutsche“ fallen damit raus!)

    • Das Problem ist einfach lieber kinki, das genau das bei vielen AfD Aktionen nicht funktioniert.
      Da man ja eben das unterstellen muss, was man normal nicht soll.
      Ganz bewusst werden doch zweideutige oder extreme Aussagen getätigt, weil man eben selbst wirklich daran glaubt, oder denkt damit Stimmen gewinnen zu können.

      Nicht zuletzt eurer Vorsitzender Meuthen hat das ja selbst eindrucksvoll seinen eigenen Leuten auf dem Parteitag vorgeworfen und wurde (wird?) dafür von Gauland&Co kritisiert.

      • Ich will gar nicht groß diskutieren, sondern nur zwei „berühmte“ Beispiele bringen:
        – Gaulands „Regierung jagen“: Meinte er das eher bildlich oder eher mit dem Schießprügel?
        – Petrys „Schießbefehl“: Referierte sie die Gesetzeslage als ultima ratio oder war sie ganz heiß darauf, die Chaingun gegen Frauen und Kinder zu richten?

        Du tust bei der AfD ganz genau das, was Barlow kritisiert. (Was ich im übrigen auch seit Jahren kritisiere, aber ich erzähle ja eh nur Unsinn.)

        • Das Problem ist a)die Häufigkeit und b)die Tatsache, dass man sich nie richtig von möglichen Verwirrungen distanziert.
          Kritisches Statement –> Hab ich nicht gesagt –> Bin falsch verstanden worden –> hab es anders gemeint, aber eigentlich meine ich es schon genau so.

          Die AfD entschuldigt sich nie inhaltlich. Was übrigens einer der seeeehr vielen Gründe ist, warum diese Partei unwählbar ist: Das gesamte Führungspersonal ist völlig d’accord damit, niemals irgendeine Form von Verantwortung für die eigenen Aussagen zu übernehmen – wie soll ich da erwarten, dass man da jemals Verantwortung für andere übernimmt?
          Der „Schießbefehl“ ist dabei btw ein tolles Beispiel. Ja, das Interview war sehr schlecht und hat sie in diese Richtung gedrängt, aber auch danach (nachdem Petry oben erwähnten Dreischritt absolviert hat) hat sie (oder die AfD allgemein) nie erklärt, wie das denn nun aussehen würde mit einer Kanzlerin Petry. Wenn die Bundespolizei, wenn deutsche Soldaten an der Grenze auf einen Migrantensturm schießen, weil sie denken, sie hätten die Rückendeckung der Regierung. Hält die Standfestigkeit der AfD dann auch, wenn Bilder von toten Zivilisten rumgehen und die Öffentlichkeit nach Konsequenzen schreit? Mit „ich bin falsch verstanden worden“ oder „also eigentlich habe ich ja nur zitiert, was theoretisch möglich wäre“ kommst dann nicht weit.
          Dann will der entsprechende Kommandant nur eines hören: „Jup, exzellent, weitermachen“. Völlig egal, wie das Echo ist.

          Und bevor du jetzt wieder tief in die „aaaabeeeer die Sozialisten von den anderen Parteien!!!“-Kiste greifst: Hier geht es nur um die Dinge, die man der AfD vorwirft – einer Partei, die nach deinen Ausführungen angeblich besser ist als der Rest.

        • Naja alles in einen Topf sollte man da nicht packen.
          „Regierung jagen“ hab ich nie so problematisch gesehen. Klar haben das manche maximal niederträchtig interpretiert, aber egal, sowas gibt auch von anderen Parteien.

          Beim „Schießbefehl“ sieht es schon etwas anders aus. Auch wenn ich Frau Petry die Niedertracht nicht unterstellen würde, bin ich mir ganz sicher, dass es einige in der AfD gibt, die das gern sehr wörtlich verstehen. Und dann gibt es wiederum eine ganze Menge Leute in der AfD, die diese Extremisten tolerieren. DAS ist doch das Problem.

        • Was Gauland und Petry explizit meinte, dass wissen nur die beiden selbst. Das die beiden Worte gewählt haben die Interpretationsspielraum lassen, dass ist hinsichtlich der Häufigkeit die bei Mitgliedern der AfD vorkommen wohl kein Zufall mehr.

          Andere (ehemalige) AfD Politiker waren wiederum nicht so clever und sind mit Tweets wie „Am besten das Pack zurück nach Afrika prügeln“ auf die Nase gefallen.

          Und da liegt auch der Unterschied zwischen Jörg Dahlmann und deinen AfD Beispielen.

          Verbale Entgleisungen sind bei der AfD eher die Regel statt eine Ausnahme. Und es ging sogar so weit, dass Meuthen sich dazu genötigt sah dies auf einem Parteitag anzusprechen.

          Ich sehe Jörg Dahlmann tatsächlich als mögliches Opfer. Aber dein Versuch mithilfe Barlows Äußerungen die fragwürdigen Äußerungen der AfD zu legitimieren ist jämmerlich. Das zeigt mir persönlich wie weit rechts du stehst. Während Meuthen das Problem erkannt hat, spielst du sie weiter herunter.

          • Als Antwort an alle drei Vorredner: Ich habe nie geleugnet, dass es einen rechtsradikalen Rand in der AfD gibt, nur über das Ausmaß gingen unsere Vorstellungen weit auseinander. Und wenn wir schon am differenzieren sind, dann sollten wir auch zwischen Parteiführung einerseits und Hinterwäldlermitglied X andererseits differenzieren. Und selbst wenn wir einen Höcke zur FÜhrung zählen (tatsächlich ist er nie über Thüringen hinausgekommen), so würde mir spontan keine Äußerung der Parteiführung einfallen, die – bei Anwendung von Barlows Kriterien – zwingend abzulehnen wäre.

            Einschub: Diese Kriterien haben im wesentlichen auch die Verfassungsgerichte bei allen Entscheidungen zu Verfassungsschutzbeobachtungen, Parteiverboten und Meinungsfreiheit angelegt: Wenn eine Äußerung eine verfassungskonforme Auslegung zulässt, dann ist diese Auslegung zugrundezulegen. Eigentlich ganz einfach.

            Soweit ich weiß, ist Barlow absolut kein Fan der AfD. Umso mehr haben mich seine Ausführungen gefreut. Denn wenn man sie ohne Doppelstandards anwendet, müsste man eigentlich erkennen, dass jede Behauptung des Rechtsradikalismus (der Parei als solcher) oder jede Forderung nach Beobachtung oder Verbot völlig absurd ist. Deshalb kann man immer noch die Partei ablehnen oder hassen, das bleibt jedem selbstverständlich unbenommen.

            Aber man könnte sich vielleicht doch mal auf die Ebene begeben, auf der Inhalte diskutiert werden, anstatt die Diskussion mit unzutreffenden Buzzwords abzuwürgen.

  4. Obwohl Barlow für mich Daily Business ist, als riesen PorN, BMZ und UaO Fan, habe ich mich noch nie so über einen Gast gefreut, vielen Dank Steve <3

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