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George R. R. Martin discusses the finale of HOUSE OF THE DRAGON, behind the scenes of the series, and what’s coming in the future. Excerpted from a livestream event to celebrate the Targaryen Dynasty and the release of his book THE RISE OF THE DRAGON. (via)

Vor Kurzem hat die Verlagsgruppe Random House einen speziellen Livestream mit George R.R. Martin veranstaltet, der die Targaryen Dynast aus den beliebten Büchern dieses Autors feiern sollte. In dieser Sendung hat der Moderator Anthony Durham sich mit Martin über diese Familie, seine Werke und die Pläne für die Zukunft unterhalten. Dabei drehte sich das Gespräch natürlich auch einige Zeit lang um die neue Serie House of the Dragon und das vor Kurzem ausgestrahlte Finale der Show.

In diesem Gespräch erklärte der Autor unter anderem, wie extrem zufrieden er mit dieser Serienadaption seiner Geschichte ist. Er selbst war stark in die Produktion eingebunden und er hatte Einfluss auf die erzählte Geschichte. Seiner Meinung nach war das Finale der Serie wirklich beeindruckend und er ist schon jetzt gespannt auf die zweite Staffel von House of the Dragon.

Bedauerlicherweise bestätigte der Autor in seinen Aussagen auch noch einmal den Umstand, dass die zweite Staffel auf keinen Fall in 2023 erscheinen wird. Dafür ist das Projekt einfach zu umfangreich. Fans dürfen vermutlich in 2024 mit neuen Folgen aus dieser Show rechnen. Trotz der langen Wartezeit soll Staffel 2 die erste Staffel der Show in allen Punkten übertreffen. Martin versprach den Fans mehr Drachen, mehr Schauplätze, mehr Charaktere und keine weiteren Zeitsprünge mehr. Dieser letzte Punkt sollte viele darüber verärgerte Fans erfreuen.

Zusätzlich dazu hat der Autor auch noch recht ausführlich über die Anfänge der Serie gesprochen. Die fertige Show beginnt damit, dass die Lords von Westeros sich für einen neuen König entscheiden. Dadurch kommt Viserys auf den Thron und die Serie erzählte ihre Geschichte ab diesem Punkt. Dieser Startpunkt wird aber weder durch die Buchvorlage noch durch eine kosmische Macht vorgegeben. Die Serienmacher mussten zu Beginn selbst entscheiden, mit welcher Szenen sie die Erzählung einleiten wollen.

Die Drehbuchschreiber hatten zu Beginn wohl viele Ideen für den Start der Show. Ein Schreiber wollte die Serie mit dem Tod von Aemma beginnen, der etwas später im Piloten der Serie gezeigt wird. Eine andere Idee lief darauf hinaus, die Serie erst mit dem Ableben von Viserys selbst zu starten. Dadurch hätte die Serie erst mit den in Folge 8 gezeigten Ereignissen gestartet. Martin selbst hatte aber eine noch kreativere Idee für den Start der Show.

Der Autor wollte die Serie ursprünglich einmal 40 Jahre vor dem eigentlichen Start beginnen lassen. Er hätte die erste Folge dann The Heir and the Spare genannt und sie um die zwei Söhne von Jaehaerys mit den Namen Aemon und Baelon herum aufgebaut. Die Zuschauer hätten dann sowohl die Freundschaft als auch die Rivalität zwischen den beiden Brüdern sehen können. Dann stirbt einer der Brüder und der König wird vor eine sehr schwere Entscheidung über seinen Erben gestellt.

Für George R. R. Martin wäre dieser Einstieg wirklich interessant und vielversprechend gewesen. Allerdings hätte man aufgrund der 40 Jahren in der Vergangenheit noch mehr Zeitsprünge und noch mehr Re-Castings von Schauspielern in das Projekt einbauen müssen. Die anderen Drehbuchschreiber wussten damals bereits, dass man diese Elemente so gering wie nur möglich halten muss und nur Martin war wirklich begeistert von seiner Idee.

Meiner Meinung nach hat House of the Dragon den perfekten Zeitpunkt für den Start gefunden. Viserys ist für mich einer der besten Charaktere der Serie und sein Leiden hat die erste Staffel stark geprägt. Ein anderer Start für die Show hätte diese Story entweder gekürzt oder entfernt und das wäre extrem schade gewesen. Natürlich lässt sich nur schwer beurteilen, ob wir im Austausch dafür nicht noch bessere Elemente erhalten hätten.

“I would have began it like 40 years earlier with the episode I would have called ‘The Heir and the Spare,’ in which Jaehaerys’s two sons, Aemon and Baelon, are alive,” Martin said. “And we see the friendship, but also the rivalry, between the two sides of the great house. You know, Aemon dies accidentally when a Myrish crossbowman shoots him by accident on Tarth and then Jaehaerys has to decide who becomes the new heir. Is it the daughter of the older son who’s just died or is it the second son, who has sons of his own and is a man and she’s just a teenage girl?” Martin added, “You would have had 40 more years and you would have had even more time jumps and you would have even more re-castings and, yeah, I was the only one who was really enthused about that.”


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