Bald Coffeeshops in Berlin?

Hanf

Die kommende Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Monika Herrmann (Grüne), will das zunehmende Drogenproblem im Görlitzer Park angehen. Dabei will die Grünen-Politikerin nicht ausschließlich auf Razzien durch die Polizei setzen. “Mein Appell ist: Ungewöhnliche Lösungen denken. Geht zum Beispiel ein Coffeeshop so wie in den Niederlanden, den wir zu einem akzeptierten und überschaubaren Platz für Drogenhandel machen?”, fragte Herrmann […] Bisher ist der Handel und Kauf von weichen Drogen in Deutschland strafbar. Nach Ansicht Herrmanns gibt es aber rechtliche Möglichkeiten, Coffeeshops auch in Deutschland einzurichten. Diese lasse sie jetzt prüfen.

Wie, sie lässt das jetzt prüfen? Entweder ist in Deutschland etwas erlaubt, oder es ist verboten. Da kann man doch nicht einfach hingehen und sagen: “Hey, wir gehen ein Problem an, indem wir den Menschen im Gegenzug etwas Verbotenes anbieten”. Frei nach dem Motto: Wir haben zu viele Einbrecher in der Stadt, also bieten wir ihnen im Gegenzug an, sich bei illegalen Straßenrennen abzureagieren, damit sie auf andere Gedanken kommen. Ich meine “Hallo”?

Viele von Euch werden jetzt aufschreien und wieder ihre “Hey, Hanf ist total gesund und schadet dem Körper weniger als Alkohol”-Argumentation auspacken, bzw. mich als spießig beschimpfen. Nur darum geht es hier doch gar nicht. Fakt ist nun mal, dass der Handel und Verkauf in Deutschland verboten ist. Ob das nun gut oder schlecht, sollen andere beurteilen. Für mich ist die Forderung der grünen Bürgermeisterin daher äußerst fragwürdig!

Quelle: N24.de

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