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Lehrer haben doch den coolsten Job überhaupt! Sie sind Beamte, arbeiten nur Teilzeit und haben ständig Ferien. Ein Traumjob! Oder doch nicht? Galileo hat eine gefragt, die es wissen muss. Hier kommen 10 Fragen an eine Lehrerin.

Ein wirklich schönes Portrait – und aus meiner Sicht durchaus realistisch. Zumindest was meine Erfahrungen angeht. Schaut mal rein und schreibt Eure Meinung dazu in die Comments!

Danke ab Blackijones für den Link!


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13 KOMMENTARE

  1. Die Traumkombination ist doch Sport und Erdkunde: Ball reinwerfen + Karte aufhängen 😀 😀 😀

    Die hier gezeigte Schule sah wirklich sehr modern und gut ausgestattet aus… an einer Schule in einem sozialen Brennpunkt wären die Antworten der Lehrer vermutlich extremer ausgefallen, wenn man sie denn dann überhaupt gesendet hätte….

    • Man hat sich hier wahrscheinlich extra eine Vorzeigeschule ausgesucht. Lehrer aller jung, Gebäude und Ausstattung modern, Ausländeranteil wahrscheinlich bei <5%

      Deutschlandweit, aber gerade in Großstädten, ist das eine ganz ganz andere Welt. Deshalb ist das Video auch 0 aussagekräftig

      • Das ist ja meistens so. Ich erinner mich noch an das Video über die „beste Schule Deutschlands“. Ich fahr an der jeden Tag auf dem Weg zur Uni vorbei. Ich sag mal so: In so einer modernen Schule muss man sich schon anstrengend, schlechten Unterricht zu machen.

        Trotzdem muss man auf der anderen Seite sagen, dass alles, was du aufzählst, im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass eine solche Schule zwangsläufig schlecht ist. Meine alte Gesamtschule war eigentlich zu groß für ein echt enges Schulgebäude, mit Geld gebettet waren wir auch nicht gerade, das Kollegium war nicht übermäßig jung und unser Ausländeranteil dürfte so bei 10-15% gelegen haben. Aber da herrschte halt eine engagierte Schulleitung mit kurzem Draht sowohl zu Lehrern, Eltern und Schülern. Am Ende des Tages ist das der wichtigste Aspekt, um Schule so angenehm wie möglich zu machen.
        Besagte Schule erreichte btw bei der großen Qualitätsprüfung 2012 im ganzen Regierungsbezirk den zweiten Platz.

        • Sorry, aber guter Unterricht wird nicht durch die Ausstattung bedingt (Extremfälle gerade nach unten natürlich ausgenommen). Sie erleichtert guten Lehrern allerdings das Leben ungemein!

  2. Die gezeigte Schule sieht noch 1000x angenehmer aus als alles, was es in Berlin und ähnlichen Städten gibt

    • Kann ich so unterschreiben, neues Schulgebäude, kleine Klassen und als ich das Lehrerzimmer gesehen habe, musste ich ein wenig weinen.

    • Ganz unrecht hat er auf jeden Fall nicht. Mich stört trotzdem diese Missgunst, die hier beim Verfasser mitschwingt. Jeder sucht sich ja seine Fächer im Studium selbst aus.

    • Ich finde die Forderung der Autorin ist eine Katastrophe! Natürlich sind einige Fächer weniger arbeitsintensiv, oftmals ist das Studium aber auch erheblich Anspruchsvoller. Insbesondere diejenigen die Naturwissenschaften und/oder Mathematik studieren, fressen dabei die scheiße Literweise, während die mit Germanistik eine relativ ruhige Kugel schieben. Das sind aber meiner Erfahrung auch diejenigen, die mich jetzt anmaulen, da ich mit Mathe wesentlich weniger Aufwand z.B. bei der Korrektur von Klausuren habe, als sie in Deutsch. Das sollte man bei dem Studium schon bedenken.

      Interessant wäre hierbei, insbesondere in Verbindung mit dem Video, welche Fächer die meisten Bournoutfälle haben! Gibt es darüber eine Aufstellung?

      • Mal im Ernst: für Schulmathe braucht man garkein Mathestudium. Mal davon ab, dass du Mathe Lehramt nicht mit einem richtigen Studiengang vergleichen kannst.
        Ich kenne sogar einige Kollegen, welche schon in ihren Informatik-Studium Math-Aushilfslehrer an Gymnasien waren.
        Warum auch nicht? Der Stoff dort ist Minimalgrundlage fürs Studium.
        Von Scheiße fressen kann auch kaum die Rede sein. Wenn es dir liegt, ists ziemlich einfach.

        • Also zumindest in Bayern ist Lehramt Mathe nicht weit weg vom Bachelorstudiengang Mathematik, entspechend auch die Abbrecher- und Wechselquoten (Und die Formulieren, Mathe Lehramt sei kein „richtiger Studiengang“ ist schon sehr dämlich, was ist denn ein „richtiger Studiengang“…).

          Aber inwiweit ein Hochschulabschluss in dem entsprechenden Fach (das ist ja nicht auf Mathe beschränkt, muss ein Deutschlehrer wirklich eine germanistische Ausbildung inkl. Mittelhochdeutsch durchlaufen?) notwendig ist, ist definitiv fragenswert. Da wäre die Arbeitszeit wohl besser in Pädagogik und Praxis gesteckt.

          • Ach Gott, in Bayern quälen die euch auch noch mit Mittelhochdeutsch? :/

            Die Unterschiede von Bundesland zu Bundesland sind enorm, und auch von Studiengang zu Studiengang. Auch innerhalb der Fächer sind ja Reformen unterwegs oder schon gemacht worden. An meiner Uni ist mein Studiengang (Germa/Angli, Lehramt, Staatsexamen) einem Bachelor- und Masterstudiengang recht ähnlich, wenn auch natürlich nicht zu 100% identisch. Einige Pflichtinhalte haben mit dem Bildungsplan der Schulen wirklich rein gar nichts zu tun. Allerdings wird weiter daran festgehalten, dass eine umfassende Fachausbildung, auch deutlich über den Schulalltag hinaus, wünschenswert sei.

            Kann man sehen, wie man will. Da ich in der Mitte meines Studiums festgestellt habe, dass ich Lehramt als Option behalten, aber erst mal andere Routen in Betracht ziehen will, bin ich persönlich froh, dass ich nicht „nur“ Schuldeutsch/Schulenglisch lerne. Mit meinem Studiengang bin ich für die Wirtschaft nicht weniger wünschenswert als ein Bachelor- oder (bedingt) Masterabsolvent in meinen Fächern.

            Ziele im Leben ändern sich. Mit einem Lehramtsstudium nichts anderes als Lehrer machen zu können, hielte ich persönlich für nicht sehr sinnvoll. Aber wenn man sich absolut sicher ist, dass man für den Rest seines Lebens Lehrer sein und bleiben will, kann man das sicher so sehen.

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