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Erstmals in der Netflix-Geschichte zählt der Videodienst 200 Millionen Nutzer. Investoren hatten damit nicht gerechnet – und kauften kräftig Anteile. (Via)

Tja, wer hätte damit auch rechnen können: Nachdem viele neue Streaming-Dienste aus dem Boden gestampft und Netflix damit auch Content entrissen wurde (z.B. Disney), rechnete man wohl mit sinkenden Abonnentenzahlen. Aber irgendwie ist der Streaming-Dienst dadurch nicht weniger interessant geworden. Netflix ist für mich immer noch ein Pflichtabo, da es hier neben großen Serien wie Witcher, Stranger Things und co auch viele gute eher unbekannte Serien und Filme zu entdecken gibt.

Für uns Verbraucher ist es zwar blöd, dass wir für mehr Dienste bezahlen müssen, auf der anderen Seite gibt es so auch viele neue und interessante Serien. Dafür zahle ich ehrlich gesagt gerne.



6 KOMMENTARE

  1. Netflix Aktien würde ich eher nicht kaufen.
    Die Frage ist halt, was für ein Nutzerverhalten sich etablieren wird. Wird es wirklich im großen Stil Abo-Hopping geben, oder bleiben die meisten wieder bei dem hängen was sie gewohnt sind, so lange es ansprechenden content gibt?
    Eigentlich hab ich Netflix immer noch als den Anbieter auf dem Zettel, der als erstes mal die Bude dicht macht, da ich die Reserven von Disney, Amazon und auch Apple als viel zu mächtig einstufe.

  2. Netflix ist für uns alleine durch die ganzen internationalen Produktionen und den stetig neuen Content jeden Cent wert. So lange da weiterhin so guter „Nicht Hollywood“-Content angeboten wird, wird sich auch an unserem Abo nichts ändern.

    • Die Qualität des Contents fällt nur leider seit geraumer Zeit extrem ab. Natürlich kann man nicht das alte Niveau von den alten Produktionen halten, vorallem nicht wenn man in jedem Land content Produzieren will. Es gibt immer noch aufwendige und große Sachen wie the Witcher und stranger things aber der Großteil der lokalen Produktionen ist einfach absolut mies.

      Die Sets werden immer langweiliger, es wird meist nur drinnen gedreht weil billiger und mehr Kontrolle, die Stories sind teils absoluter fauler Murks und simples Film Handwerk das ich im ersten Jahr an der Film Uni gelernt habt schafft man teils nicht auf den Bildschirm zu bringen.

      Von einigen Bekannten die an der einen oder anderen Serie beteiligt waren hab ich sogar gehört, dass teils ohne fertige Drehbücher gedreht wird…

      Abgesehen davon sind die Arbeitsbedingungen teils nicht sonderlich toll. Ich bin jedem dankbar der Geld und Arbeit in die deutsche Branche bringt aber amerikanische Verhältnisse und Produktionsgeschwindigkeiten sind nicht wirklich nett für die Crew, und gezahlt wird auch nicht mehr als sonst.

  3. Das bezieht sich aber auch nur auf einen Monat. Die Zahl der Leute, die jeden Monat einen Dienst kündigen und dann den nächsten einen Monat gucken geht noch mehr durch die Decke. Bei so vielen Diensten ist das mittlerweile aber auch eher zu erwarten. Zumal nach diesem Mistjahr jeder weniger Geld.

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