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John Oliver discusses the current attacks on voting rights, who’s behind them, and what we can do about it.

Heute Vormittag wurde die neueste Episode von LastWeekTonight mit John Oliver auf YouTube veröffentlicht. Die Hauptthemen der Folge sind dieses Mal das Wahlrecht in den USA und die Versuche einiger Politiker bestimmte Bevölkerungsgruppen vom Wählen abzuhalten. Dabei geht John Oliver unter anderem darauf ein, wie diese Politiker das Wahlrecht einschränken, was für Konsequenzen das Ganze für die Wähler hat und welche Maßnahmen dagegen helfen würden.

Da wir in Deutschland uns aktuell mit den Ergebnissen der Bundestagswahl 2021 und dem Ablauf unserer eigenen Wahlen auseinandersetzen müssen, finde ich persönlich das Thema dieser Folge durchaus interessant. Meine Erfahrung der Wahl hat sich in diesem Jahr nicht wirklich von den anderen Wahlen unterschieden. Kurz zum Wahllokal gelaufen, 5 Minuten gewartet und dann meine Stimmen abgegeben. Daher kann ich mir nicht wirklich vorstellen, wie es sich anfühlen würde, wenn die eigene Regierung mit aktiv am Abgeben meiner Stimme hindern möchte. Dass die Politiker solche Maßnahmen überhaupt einleiten „dürfen“, halte ich für sehr problematisch und falsch. Aber warum sollte man auch etwas ändern, wenn man selbst an der Macht ist und davon nicht profitieren würde.

Ansonsten würde ich die Folge auf jeden Fall in die Gruppe der amüsanteren Episoden stecken. Auch wenn das Thema durchaus ernst ist, so hat das Team von John Oliver eine Reihe von unterhaltsamen Momenten und teilweise durchaus sonderbaren Witzen und amüsanten Anspielungen eingebaut. Vermutlich ist das Ganze notwendig, wenn man etwas trockeneres Thema auswählt wie das Wahlrecht auswählt.

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1 KOMMENTAR

  1. Bevor wir abschätzig auf die USA herabblicken, sollten wir einen Moment daran denken, dass es in Deutschland im Grunde ähnlich läuft. Im Prinzip sind sich hier alle einig, dass speziell das Bundestagswahlrecht reformiert gehört. Wir leisten uns das zweitgrößte Parlament weltweit nach Nordkorea!

    Aber für Reformen wäre eben der Bundestag zuständig. Und das ist, als würde man eine Horde Rindviecher fragen, was sie von Rinderbraten zum Abendessen halten! Bei einer Verkleinerung des Bundestages würden gutbezahlte Sitze verlorengehen. Ist es ein Wunder, dass sich die Parteien in den letzten vier Jahren auf nichts einigen konnten?

    Und die Reformvorschläge aus den einzelnen Lagern nützen auch immer dem eigenen Lager. Die CSU findet die Überhangmandate ganz toll, weil sie davon profitiert. Oder linke Parteien wollen das Wahlrecht auf 16 Jahre herabsetzen, weil sie davon profitieren. Nur zwei Beispiele.

    Wir mögen keine so ausgeprägte Zweiteilung haben wie die USA. Aber hehere Motive haben unsere Vorschlagsmacher deshalb auch nicht.

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