TEILEN

Diablo IV’s Game Director Joe Shely and Diablo General Manager Rod Fergusson tell us about how ascending Diablo IV’s World Tiers – or difficulty levels – opens up new gameplay, new gear and fearsome boss encounters.

Die von Blizzard Entertainment entwickelte Diablo-Reihe an Action-RPGs zeichnete sich eigentlich schon immer dadurch aus, dass man den Titel mehrfach auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden abschließen konnte. Höhere Schwierigkeiten brachten mehr EXP, stärkere Gegner und natürlich auch bessere Belohnungen mit sich. Bisher waren größere Anforderungen dieser Art eigentlich nur an das Level eines Helden gebunden und sie konnten im Menü einfach verstellt werden.

Die Plattform IGN hatte vor Kurzem die Chance dazu, sich ein wenig mit General Manager Rod Ferguson und Game Director Joe Shely zu unterhalten. Im Verlauf dieses Gesprächs haben die Entwickler unter anderem darauf zu sprechen, wie die Schwierigkeitsgrade oder auch World Tiers in Diablo 4 funktionieren werden. Laut den zwei Verantwortlichen hat das Team einige größere Anpassungen an diesem Aspekt des Spiels geplant.

Während Schwierigkeitsgrade in anderen Teilen der Reihe einfach so ausgewählt werden konnten, so müssen Spieler diese Möglichkeit in Diablo 4 aber wohl erst einmal freischalten. Auf Stufe 1 können sie zwischen zwei World Tiers bzw. Schwierigkeiten auswählen. Das erste Tier ist dabei dann der Story Mode, der keine wirkliche Herausforderung darstellt. Wer Stufe 50 mit einem Charakter erreicht hat, der kann höhere World Tiers freischalten. Diese steigenden Schwierigkeitsgrade bieten dann natürlich ebenfalls bessere Belohnungen und stärkere Feinde.

Was die Anforderungen für die Freischaltung betrifft, so müssen die Spieler dafür wohl einen Weltboss in der Spielwelt besitzen. Jeder höhere Schwierigkeitsgrad setzt voraus, dass die Spieler vorher einen Weltboss auf dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad besiegt haben. Wer also Hölle 3 freischalten möchte, der muss vorher einen Weltboss bezwingen, dessen Stärke den Gegnern auf Hölle 3 entspricht. Danach können die Spieler ihren Zugang zu Hölle 3 dafür nutzen, um sich auf die Freischaltung von Hölle 4 und dem Kampf gegen den damit verbundenen Weltboss vorzubereiten.

Laut den Entwicklern befindet sich das finale World Tier hinter einem besonders starken Weltboss. Dieser Kampf ist auf mehrere Helden der Stufe 100 ausgelegt und er wird von dem Team gezielt als eine Herausforderung für die Spieler gestaltet. Wer also in das finale Endgame von Diablo 4 vordringen möchte, der muss erst einmal diesen angeblich besonders starken Weltboss bezwingen. Alle diese Encounter fungieren als Torwächter für höhere Schwierigkeitsgrade und spätere Elemente von Diablo 4.

Ansonsten erwähnten die Entwickler in dem Interview auch noch eine kommende Neuerung für legendäre Ausrüstungsteile in Diablo 4. Spieler können in dem Spiel scheinbar legendäre Affixe von Gegenständen extrahieren und diese Effekte auf neue Gegenstände auftragen, ohne das ursprüngliche Ausrüstungsteil zu verwenden. Dabei ist es den Spielern wohl sogar erlaubt diese legendäre Affixe zu nehmen und sie auf simple seltene Gegenstände aufzutragen. Dadurch erhalten die seltenen Ausrüstungsteile wieder eine an Diablo 2 angelehnte Bedeutung und gleichzeitig sind die Legendarys aus Diablo 3 noch immer extrem wichtig für das Spiel.

Beide Anpassungen sind meiner Meinung nach eine gute Sache. Der neue Umgang mit legendären Affixen kann den Spielern eigentlich nur helfen, weil er mehr Freiheiten gewährt und selbst seltene Beute brauchbar macht. Gleichzeitig sind die als Torwächter fungierenden Weltbosse für mich eine gute Sache, weil man als Spieler direkt sehen kann, wann man bereits für einen höheren Schwierigkeitsgrad ist. Wer den Weltboss besiegen konnte, der sollte auch bereits für das nächste Tier sein. Ich hoffe einfach nur, dass diese Gegner auch wirklich korrekt skalieren und nicht ganz so einfach ausfallen wie Weltbosse in WoW.


Anzeige

3 KOMMENTARE

  1. „mehrere Helden“….

    Also passiert nun exakt das, was im Vorfeld schon von vielen befürchtet wurde: Ein mmo-typischer Multiplayer-Zwang durch die Hintertür. Schöner Schlag ins Gesicht der Solo-Spieler.

    Naja sie werden schon wissen, wie sie das Projekt an die Wand fahren…

  2. Das der höchste Schwierigkeitsgrad zu beginn nicht verfügbar ist lass ich mir ja einreden. Aber generell find ich das System Müll. Wieso soll ich zuerst in easy oder very easy spielen müssen um endlich Herausforderung zu haben?

  3. „mehrere Helden“ na super Blizzard
    Ich spiele Diablo grundsätzlich solo, aber klar bei der aktuellen „Servicespiele-Mentalität“ ist für sowas anscheinend kein Platz mehr

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here