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Alex Kurtzman, der momentan die neue Star-Trek-Serie rund um Jean-Luc Picard entwickelt, erklärt, dass die Serie sich stark von Discovery unterscheidet. Sie soll sich mehr wie die „echte Welt“ anfühlen. Es sind auch schon einige der Drehbücher von Staffel 1 fertiggestellt.

Freut mich. Als alter Star Trek-Fan würde ich mich über seine Serie freuen, die vom Erzählstil so aufgebaut ist wie „Next Generation“ und co – gerade weil Picard dabei ist. Ich denke auch, dass die breite Masse der alten Fans sich genau das wünscht. Was nicht heißt, dass ich Discovery nicht mag. Ich freue mich sogar auf die zweite Staffel.

Was meint Ihr?

Quelle: PCGames.de

9 KOMMENTARE

  1. Ich weiß nicht Steve, der O-Ton ist „wie eine echte Welt“. Du hättest es gerne wie Next Generation. Meiner Meinung hat Next Generation mehr eine Moralische Erzählstruktur die viele Anlehnungen hat an die Realität aber diverse Dinge immer mal gerne unter den Tisch fallen lässt. Da kommt mir DS9 eher in die Realismus Ecke.

    Nichtsdestotrotz, ich bin gespannt was uns dort Sir Patrick Stewart bringen wird. Werde ohne Vorurteile durch Discovery rangehen, denn das erzählt nur eine spannende Geschichte, aber das können auch andere Sci-Fi Serien, ganz ohne aufgenähtem Star Treck Logo.

  2. Würde mich freuen, wenn es vom Stil her mehr Roddenberry und weniger JJ Abrams ist.

    Aber ich schraube meine Erwartungen nicht zu hoch, solange ich nichts vom Inhalt weiß; ich traue denen nämlich durchaus – dem Zeitgeist entsprechend – zu, dass sie aus Picard ein SJW-Weichei machen, so wie sie (inhaltlich) schon Discovery verhunzt haben.

    Was nicht heißen soll, dass Discovery nicht auch seine Momente hatte. Ich bin aber einfach nur vorsichtig geworden und würde mich einfach mal wieder über eine Serie zum Genießen, ohne gesellschaftspolitisch korrekten Unterricht freuen.

    • Wieso dieses Gekeife wegen SJW in Star Trek? Roddenberry war immer ein humanistisches Weltbild in Star Trek wichtig, und dies zog sich durch alle Serien und Filme bis Enterprise bzw. Nemesis. In den Zeiten von TOS z.B. wurden die Themen Rassismus und die Bipolarität des Kalten Krieges behandelt (Uhura und Chekov). Also ist es doch ok das Themen wie Homobeziehungen und Genderbender-what-ever-SJW wiedergespiegelt werden, weil dies nun mal, gerade aktuell in den USA, dem Zeitgeist entspricht. Das diese Themen besser vllt. auch weniger vordergründig in den Geschichten verarbeitet werden müssten, was in STD z.B. sehr offen(siv) geschieht ( 🙂 ), liegt eher an der Qualität der Drehbuchautoren und der mangelnden Canon-Expertise der alten Showrunner. Ob sich das mit Kurtzmann bessert wird sich zeigen, aber Enterprise war auch keine schlechte Serie.

      • Du schreibst es selber: Discovery drückt uns die SJW-Themen direkt ins Gesicht. Roddenberry hat diese Themen subtil verarbeitet. Genau das ist ja meine Kritik (neben anderen Dingen) an Discovery, aber auch an Last Jedi oder dem Ghostbusters-Reboot: Ich habe kein Problem mit Homosexualität oder einem (gesunden) Feminismus, auch nicht im Rahmen einer Unterhaltungssendung. Ich will aber nicht, dass aus der Unterhaltungssendung eine Propagandaveranstaltung wird.

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