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„Der Unmut gegenüber topgestylten Fußballern und in der Folge Kundenanrufen, die zu Schwarzarbeit und Regelverstößen wie Hausbesuchen überreden wollen, wächst“, heißt es in dem Schreiben. Frischfrisierte Fußball-Stars setzten eine gesamte Branche unter Druck […] „Einrasierte Scheitel, auf wenige Millimeter getrimmtes Nacken- und Schläfenhaar, saubere Konturen. Frisuren, die nur professionelle Friseurinnen und Friseure mit Profi-Equipment schneiden können“, so der Verband. (Via)

Der Brief an sich ist natürlich affig: Was soll der DFB denn bitte machen? Den Spieler ungestylte Haare auferlegen, oder was? Aber inhaltlich hat der Friseurverband schon recht: Wie kann es sein, dass in einem Lockdown Fußballer private Friseure organisieren, die ihnen die Haare stylen? Hier denkt der „feine Herr Jungmillionär“ mal wieder, er könne sich eine Extrawurst braten. Hier finden ganz offensichtlich Verstöße gegen die Corona-Auflagen statt.

ZV appelliert mit Brief an Vorbildfunktion des DFB im Lockdown:

Sehr geehrter Herr Präsident Keller,

die rund 80.000…

Gepostet von Zentralverband Friseurhandwerk am Dienstag, 12. Januar 2021



11 KOMMENTARE

  1. und unsere feiner herren und frauen aus der politik sehen frisurmäßig auch nicht so aus als hätten wir einen lockdown…und alle medientreibenden die irgendwo bei den tv sendern vor der kamera stehen auch nicht…

    …nur der kleine mann darf sich nicht frisieren lassen…ich rieche eine verschwörung…

    • Angestellte Maskenbildner/Stylisten bei Film und TV Produktionen sind auch keine Friseurläden, die dürfen laut Gesetz so weitermachen wie sie es eben schon immer gemacht haben.

      Die Masken bei uns Studio schneiden eben auch ab und an die Haare für die Moderatoren.

  2. George Clooney hat doch kürzlich erzählt, dass er sich schon seit Jahren die Haare mit so einem TV-Shopping-Staubsauger-Aufsatz schneidet… das sollte dann doch eigentlich für alle anderen auch ein ausreichendes Werkzeug sein 🙂

  3. Gestern dazu ein Interview mit einem „Insider“ gesehen (weiß leider nicht mehr wer und woher). Der berichtete es wäre nicht selten, dass einzelne „Stars“ sogar Friseure aus England oder ihren Heimatländern einfliegen lassen, die dann Frisiersessions im Hotel veranstalten würden. Das auch nicht erst seit Corona.

    Bei solchen Sachen kann man dann immer berechtigt die Frage stellen, ob es den Jungmillionären am Ende doch etwas zu gut geht mit ihrem Geld. Ist natürlich für den Friseur eine tolle Sache und ein schöner Ausflug – aber imho auch unabhängig von Corona schon ein wenig drüber …

  4. Wo ist das Problem eines private Friseur ?
    Wenn der nur für die eine Person oder nur für die Mannschaft da ist .
    Wenn es danach geht dürften die Fußballer ja auch keine Trainer, Masseure, Ärzte und co haben.

    Unsere Kanzlerin hat ja auch einen und jeder Top Manger auch.

    WAs nicht geht ist wenn Friseure private Hausbesuche machen und in der Woche 100 Kunden haben über die gesamte Stadt verteilt .
    aber 1-2 mal die Woche aufs Vereins Gelände kommen und den Kindern die Haare machen sollte kein Problem sein , wenn der es nur für diesen einen Verein macht.

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