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Der Corona-Gipfel von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten wurde zur Marathon-Sitzung: Lockdown-Verlängerung, Maskenpflicht, Homeoffice und Schule waren Hauptthemen. (Via)

Hier mal alle neuen oder verschärften Regeln grob im Überblick:

– Der Lockdown wird bis zum 14.2.2021 verlängert

– Kontaktbeschränkung weiterhin auf eine Person reduziert. Möglichst wenig Kontakte.

– Maskenpflicht: Keine Tücher, nur noch medizinische Masken beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln

– ÖPNV: In den Stoßzeiten sollen mehr Fahrzeuge zum Einsatz kommen

– Schule und Kita bleiben bis 14. Februar geschlossen

– Homeoffice: Arbeitgeber werden verpflichtet, überall Homeoffice zu ermöglichen, wo es machbar ist

– Risikogruppe: Mehr Schutz für Pflegeheime und Altenheime

– Kirche: Strengere Regeln für Gottesdienst

Darf ich mal ehrlich sein? Mir ist das alles zu wischi-waschi. Alles irgendwie so halbherzig – gewollt aber nicht gekonnt. Allein der Homeoffice-Punkt: Wer kontrolliert das? Wie will man das durchsetzen? Ich habe heute noch mit nem Bekannten drüber gesprochen: Bei ihm in der Firma „dürften“ eigentlich alle „offiziell“ ins Homeoffice. Aber trotzdem kommt jeder zur Arbeit, weil es so viel zu tun gibt und keiner einen Nachteil durch seine „Abwesenheit“ haben will.

Zum Glück gehen die Zahlen ja aktuell ein wenig runter. Trotzdem bin ich von den neuen Maßnahmen nicht überzeugt. Es wird dabei bleiben, dass viele Menschen sie nicht mehr ernst nehmen und versuchen, sich darüber hinwegzusetzen. Erst heute hatte ich wieder nen älteren Herren in der U-Bahn, der einfach komplett ohne Maske eingestiegen ist und sich mit „mein Recht als Bürger“ geweigert hat, eine Maske aufzusetzen. So peinlich!

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28 KOMMENTARE

  1. „Schulen bleiben geschlossen“ – ja, aber „saLzH“ geht weiter. In Kombination mit Homeoffice-Pflicht ein reiner Albtraum.

    Ehrlich, den Kindern fehlt inzwischen so viel, von mir aus sagt das Jahr ab. Schon im Lockdown 2020 hat man die Kinder einfach mitgezogen in die neue Jahrgangsstufe … nun macht man das selbe weiter. Es fehlt einfach so viel an Unterrichtsstoff inzwischen. Eltern sind einfach keine Lehrer, wir können keine Lernmethoden vermitteln, so wie die Kinder es für den Unterricht brauchen.

    • Ein Schullaufbahn dauert in der Regel 10 bis 12/13 Jahre. Jetzt fehlen da wenn das mit dem Impfen klappt 3-4 Monate Stoff, der ja, wenn auch dezimiert im
      Distanzlernen vermittelt werden soll. Steve stimmt mir sicher zu, dass unsere Lehrpläne soviel Mist beinhalten sodass man als Eltern einfach mal bissl entspannen soll. Im Homeschooling lernt man halt jetzt andere Kompetenzen die in der Schule kaum vermittelbar sind (Selbstorganisation, Eigenverantwortung,…) und welche im Leben nach der Schule viel wichtiger sind…

      • Es liest sich halt so, als hättest Du keine Kinder im Homeschooling und redest den Politikern aus dem Munde nach …

        Das Problem ist, und damit stehe ich nicht alleine, es wird kein Distanzlernen durchgeführt. Die Kinder, zu mindest in der Grundschule, erhalten Wochenblätter mit Aufgaben. Das ist nichts anderes als Hausaufgaben.

        Das Problem ist, dass die Lehrer in den Themen weiter gehen und für diverse Fächer die Aufgaben vorher besprechen müssen. Das Thema thematisieren oder in Mathe die Rechenarzt besprechen müssen. Das passiert aber alles nicht oder nur oberflächlich. Für Rückfragen steht natürlich KEINER zur Verfügung.
        Englisch? Hier eine Audio-Datei, das Kind soll damit einen Fragenkatalog beantworten … nur versteht es nicht mal die Fragen. Weil auch keine Vokabeln mehr gelernt werden sollen, sondern Dialoge …

        Selbstorganisation, Eigenverantwortung, … ja, von einem Kind in der Oberschule kann ich das verlangen. Von einem Kind in der Grundschule aber nicht.

        Das Problem weiterhin ist, dass die Trennung fehlt. Ein Kind geht in die Schule und lernt dort. Es hat dort Spaß und manchmal auch Frust und schlechte Laune.
        Aber wenn es nach Hause kommt, hat es seinen Rückzugsort. Für das Kind welches jetzt im Homeschooling sitzt ist das alles eins … und das drückt massiv auf die Psyche des Kindes.

        Über den „Mist“ im Lehrplan spreche ich lieber nicht, weil ich als Elternteil darüber nicht bestimmen kann, ob mein Kind das machen KANN oder machen MUSS, weil es von den Lehrern verlangt wird und benotet wird, ist es also PFLICHT.

        Und auf Grund dessen, da das Distanzlernen überhaupt nicht funktioniert, sollte das Schuljahr ausgelassen werden. Jedes Schuljahr baut auf das andere auf, gerade in der Grundschule. Diese Lücken kriegt keiner mehr geschlossen …

        Dein Optimismus von 3-4 Monaten, darüber lachen wir dann später … die aktuelle Entwicklung der Mutation zeigt auch, das Kinder geimpft werden müssen, bis so viel Impfstoff vorliegt, sprechen wir vom Lockdown im Mai noch …

        • Bin selber GS Lehrer mit einer Klasse von 26 Kindern und sehe das Ganze mit meiner 10 jährigen Berufserfahrung ein wenig entspannter als du, weil man die Lehrplaninhalte deutlich reduzieren könnte ohne das die SUS wenige lernen.

          Versuche mal auf deine Beiträge einzugehen:
          „… Die Kinder, zu mindest in der Grundschule, erhalten Wochenblätter mit Aufgaben. Das ist nichts anderes als Hausaufgaben.“ – Besonders in Klasse 1 und 2 liegt der Schwerpunkt auf der Buchstabenerarbeitung und dem Lesen. Ein Schreiblernprozess kann in der GS nur durch physischen Schreiben erfolgen. Da die Arbeitshefte oft wenig umfangreich sind ist das nun mal der Weg. Was wäre deiner Meinung der bessere Weg?

          „… Das Thema thematisieren oder in Mathe die Rechenarzt besprechen müssen. Das passiert aber alles nicht oder nur oberflächlich. Für Rückfragen steht natürlich KEINER zur Verfügung.“ – Dann hast du einen wenigen KUK erwischt. Ich bin immer per Mail oder an spezifischen Tagen zu festen Zeiten per Telelfon/Skype zu erreichen. ABER auch wir Lehrer haben Familie und sind nicht 24h/7Tage die Woche erreichbar, manche denken leider das das so ist.

          „… Selbstorganisation, Eigenverantwortung, … ja, von einem Kind in der Oberschule kann ich das verlangen. Von einem Kind in der Grundschule aber nicht.“ – Da kann ich nur sagen DOCH! das kann man auch schon von GS Kindern erwarten in einem gewissen Maße. In meinen Freiarbeitsstunden die ich auch schon in der 1. Klasse machen sind die SUS quasi dazu „gezwungen“ selbst zu einem Thema zu arbeiten. Je eher je besser. Sie müssen in einfacher Form Informationen sichten und bearbeiten. Dafür haben Sie ein Zeitkonto. Nur so lernt man das und bis auf wenige ausnahmen (oft Kinder aus Elternhaus wo die Eltern alles für die Kids machen) gelingt das sehr gut.

          „… Das Problem weiterhin ist, dass die Trennung fehlt. Ein Kind geht in die Schule und lernt dort. Es hat dort Spaß und manchmal auch Frust und schlechte Laune.
          Aber wenn es nach Hause kommt, hat es seinen Rückzugsort.“ – Da geb ich dir zum Teil recht. Wo macht dein Kind Hausaufgaben? 90% meiner Kinder zu Hause. Kinder müssen einen Rückzug haben ja, aber die sind Anpassungsfähiger als man denkt. Wenn man Kindern klar macht das jetzt eben Lernzeit und Spielzeit gibt und das gut komuniziert vielleicht auch bildlich festhält klappt das recht gut. Das ist das Feedback meiner Eltern in der Klasse.

          „… Und auf Grund dessen, da das Distanzlernen überhaupt nicht funktioniert, sollte das Schuljahr ausgelassen werden. Jedes Schuljahr baut auf das andere auf, gerade in der Grundschule. Diese Lücken kriegt keiner mehr geschlossen …“ – Ja und jedes Schuljahr hat genug zeitliche Ressourcen. Im letzten Schuljahr hat meiner alten 4. Klasse 3 Monate gefehlt und trotzdem war der Wechsel für 90% problemlos. Wir haben in den Hauptfächern alles wichtige geschafft. Wenn man als Eltern im Homeschooling allerdings gar nichts tut dann fehlt natürlich etwas. Aber auch das bekommt man kompensiert.

          Gab letztens eine Statistik das 65% der Eltern im Homeschooling sehr zufrieden sind und 20% zufrieden. Leider sind nur wieder die Eltern laut, die auch im normalen Schultag alles ablehnen. Es läuft unter den Umständen gut. Mehr kann man bei einem Jahrhundertereignis halt nicht erwarten. Es geht immer besser. Aber man muss auch als Eltern mal die Arschbacken zusammenkneifen und den Lehrer ansprechen mit seinen Sorgen. Das hilft ganz oft.

          VG

          PS: Wenn du eine bessere Lösung für die aktuelle Situation weißt immer raus damit!

          • Andi, ich mag Dir weder deine Kompetenz, noch dein Engagement als GS Lehrer in Frage stellen.

            Nur sehe ich leider bei meiner Tochter (4. Klasse) ein anderes Bild. Die meisten Lehrer sind inzwischen auch kurz vor ihrer Rente, meiden die Technik so weit es geht. Sie Kommunizieren nur über einen Elternsprecher und verteilen und verlangen darüber Informationen.

            Ich bin definitiv auch kein perfektes Beispiel für ein guter Elternteil. Ich unterstütze meine Tochter so gut ich kann und habe für alle ihre Fragen ein offenes Ohr. Allerdings ersetze ich keinen Lehrer. Ich kann ihr zeigen wie ich die Sachen vor 25 Jahren gelernt habe, leider stimmt das heute nicht mehr ganz überein oder der Lehrer hat ganz andere Methoden wonach die Kinder lernen/arbeiten sollen.
            Wir hatten da schon einige Diskussionen z.B. in Mathe … sehr schwierig.

            Leider bin auch ich im Homeoffice tätig, was meine freie Zeit damit etwas einschränkt. Da kommt es dann zum Problem. Ich will meiner Tochter helfen, muss aber gleichzeitig selber arbeiten.
            Natürlich bitte ich sie, sich selbst damit zu beschäftigen, selbst heraus zu finden wie die Lösung aussehen kann.
            Habe sie nun „fit“ gemacht, wie sie den Google Translator benutzen kann, weil der Englischunterricht nicht stattfindet … das kann aber nicht die Lösung sein. Googlen nach Lösungen soll Unterricht ersetzen?

            Ich habe die Erfahrung leider selbst gemacht, bei mir wurde in der Grundschule Mathe und Englisch fasst gar nicht unterrichtet. Lehrer sind ausgefallen oder haben die Stunde als „Ruhezeit“ genutzt. Das Ergebnis ist, dass ich noch heute mit Englisch meine Probleme habe.

            Das gleiche mag ich meiner Tochter nicht antun. Und nun mal weiter gedacht: alle Schüler die jetzt in der GS sind und diese Probleme bekommen, gehen mit diesen Lücken weiter … und irgendwann ins Berufsleben. Dann wird wieder gemeckert über den Bildungsstandard in Deutschland.
            Was ist schon 1 Jahr Wiederholung im Vergleich zur verbauten Zukunft?

            Zu den Statistiken … darüber kann ich nur schmunzeln. Aus 100 Schulen in Deutschland wurden 1000 Eltern und SuS befragt … jaja … ist genauso wie der Satz:

            „Es wurde deutlich, dass viele Schulen sich bereits sehr intensiv auf das schulisch angeleitete Lernen zu Hause vorbereitet haben, dieses umsetzen und, noch anders als im letzten Frühjahr (2020), das Lernen der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich begleiten. “ Quelle: Schulorganisation ab dem 25. Januar 2021 – Präsenzpflicht bleibt ausgesetzt für das Land Berlin.

            „viele Schulen“ sind mehr als 2. … Berlin hat in etwa ~770 Schulen.

            Ich gebe auf diese Statistiken und Umfragen nichts, das reale Bild ist ein anderes. Das ist schönes Gerede für die Presse und Politik.

        • Kann dir nur zustimmen, gut geschrieben… Die Kinder sind jetzt schon mehr als 1 halbes Schuljahr im rückstand… Wie sollen sie auch vorwärts kommen, wenn sie z. B. In der 6 Klasse nur Stoff für 3h täglich bekommen? Und man hat es ja nun bis Weihnachten gesehen, das einfach nur rein geprügelt wurde und vom Stoff was weg lassen, wird auch nicht passieren, da das keiner entscheiden will /kann. Warum ist denn in sovielen Bundesländern G8 gescheitert? Gut das in Niedersachsen grad wieder von G8 auf G9 gewechselt wurde…
          Sehe auch nicht die Gefahr im Unterricht in der Schule,Infektionen sind größtenteils in der Freizeit passiert und nicht im Unterricht…

          • Hmmm das ist dann schon komisch, bei uns kam es auch in der Notbetreuung zu Ansteckungen trotz Masken und weniger Kinder.

            Es wird dazu kommen, dass die Lehrpläne reduziert werden. Nur Unterricht in den Hauptfächern etc.. Es gibt Lösungen dafür und da wird auch ein Umdenken stattfinden müssen.

            „…Sehe auch nicht die Gefahr im Unterricht in der Schule,Infektionen sind größtenteils in der Freizeit passiert und nicht im Unterricht…“ – denk doch diesen Gedanken mal weiter. Infektionen die in der Freizeit geschehen kommen dann halt auch in die Schulen. Hat man dann einen Virus wie in London, kann man gut sehen wie auch Schulen die Pandemie antreiben können. Bei uns waren so oft Klassen in Quarantänen, entweder wegen Kinder oder Lehrkräften. Das war im Dezember Chaos pur. Mittlerweile haben sich die meisten meiner Eltern einen Ablauf erarbeitet. Es funktioniert nicht immer perfekt aber besser als dieses Chaos vor Ort.

  2. Mein Kühlschrank ist leer und ich wollte heute etwas einkaufen. Nach dem Aufstehen gelesen, dass jetzt eine Pflicht für medizinische Masken besteht. Ja fuck, erstmal ne medizinische Maske besorgen, bevor Futter ins Haus kommt :/
    Denkbar ungünstigster Zeitpunkt um einen leeren Kühlschrank zu haben…

    Aber grundsätzlich eine richtige Maßnahme, wohl aber auch eine Maßnahme, die Menschen in die falsche Sicherheit wiegt. Wie viele Menschen werden regelmäßig die Masken auswechseln? Wie viele werden in den nächsten Wochen mit ein und der selben FFP2 Maske rumlaufen, die ja nunmal im Laufe der Zeit, die Wirkung verliert? Ich befürchte zu viele, einfach weil diese Dinger im EH zu teuer sind und aufgrund von steigenden Bedarf noch teurer werden dürften.

    • Also zumindest in NRW ist die Verordnung noch nicht beschlossen und dementsprechend gelten auch noch nicht die „Verschärfungen“. Denke mal, dass die so oder so ab Montag erst gelten, wenn dann mal die Verordnung da ist.

  3. Homeoffice Pflicht 😀 , Haha netter Joke…

    Meine Behördenleitung hat bereits angekündigt, dass wir die Homeofficepflicht nicht umsetzen werden, egal was in der Verordnung steht. Die Leute haben gefälligst im Büro zu sein ! (Tja, die Amtsleiter sind halt alle 60+).

    • Japp, wieder mal ein super Beispiel, dass es gerade die Verwaltung selbst nicht hinbekommt. Privatunternehmen haben bitte alles zu ermöglichen, aber in der eigenen Bude wird nicht aufgeräumt…

  4. Sehe ich genau so wie du Steve.
    Verstehe nicht, wie manche noch sagen können, dass die Politik nichts falsch gemacht hat…

  5. Das mit der Homeofficepflicht stellen sich einige zu einfach vor. Erstmal darf man nicht vergessen das wir auch während der Pandemie in einem Rechtsstaat leben, daher die Regierung muss sich auch in der Pandemie an Gesetzt und auch das Grundgesetzt halten. Eine Homeoffice Pflicht wäre erstmal ein Bürokratischer Alptraum gegen den instant geklagt werden würde und vermutlich schon alleine aufgrund der kurzen Vorlaufzeit auch nicht vor den Gerichten Bestand hätte (die Vorlaufzeit startet mit der Verabschiedung eines Gesetzt oder wenigstens einer offziellen Verordnung, nicht dann wenn die Kanzlerin etwas Empfielt). Wer entscheidet am Schluß auch wer ins Büro muss und wer nicht? Wir haben aktuell praktisch alle Kollegen ins Homeoffice geschickt, aber ausgerechnet unser IT Leiter hat aktuell Probleme mit seinem Hausanschluß (konnte ich schon live in einer Video Konferenz sehen) und ist aktuell wieder im Büro bis sein Anbieter das Problem gelöst hat. Wer schonmal mit seinem Anschluß Probleme hatte und auf den Telekom Techniker warten musste weiß das wielange das selbst in guten Zeiten dauert. Dann haben wir Kollegen die Software für große Hardware testen, die kann man nicht ohne nen Gabelstabler durch die Gegend fahren, wenn wir aber die Software nicht zum laufen bekommen macht sich unser Kunde in Absehbarer Zeit aufgrund des Inkrafttretens einer gesetzlichen Regelung Strafbar. Oder auch eine (ältere) Kollegin dich sich strikt weigert von Zuhause zu arbeiten und sich dabei auf ihren Arbeitsvertrag beruft. Dabei ist bei uns schonmal der Laptop und das Firmen VPN kein Problem, da gibt es aber noch deutlich rückständigere Unternehmen.
    Die einzigste Chance die wir haben das Thema endlich hinter uns zu lassen sind und bleiben die Impfungen. Denn selbst wenn wir durch härtere Maßnahmen die Zahlen runter bekommen, sobalt wir wieder lockern geht es nur wieder von vorne los. Deswegen meldet euch zur Impfung an und lasst diese auch durchführen sobald ihr drann seit!!!

    • Nicht böse gemeint, aber zu dem Thema „homeoffice leichter gesagt als getan. Das kann die Regierung nicht vorschreiben“. Stimmt, können sie nicht. Im Zweifel ordnen sie aber für Firmengebäude ähnliche Begrenzungen wie für private Kontakte und Supermärkte an. ZB auf X qm Bürofläche y Anzahl Menschen.

      Mich stört eher das die homeoffice Pflicht eine „bitte an die Unternehmen“ ist.

      Zum Thema nicht jeder kann homeoffice machen: jeder der am pc arbeitet kann mit etwas Kreativität ubd Ideenreichtum aus dem HO arbeiten. Alternativ sollte geltend- kannst du kein HO machen dann Kurzarbeitergeld und zuhause bleiben .

      • Schonmal daran gedacht das das Problem beim Homeoffice nicht nur daran liegt das die Leute nicht wissen wie sie von ihrem Rechner zuhause arbeiten sollen, sondern dass es auch Leute gibt die
        – kein Büro(-zimmer) Zuhause haben
        – nur einen Rechner für die ganze Familie haben. Der müsste dann geteilt werden mit der Frau und den Kindern im Homeschooling
        – zu bescheidenes Internet haben damit mehrere Leute von Zuhause vernünftig arbeite können
        – du ggf nicht von außen an die Server/Rechner dran kommst oder sonstige Hardware im Büro hast die du nicht mal eben nach Hause schleppen und einstöpseln kannst

        Das klingt ja immer ganz nett, die Idee „wir ordnen jetzt an das alle Firmen bei denen es möglich ist die Mitarbeiter ins Homeoffice schicken“. Aber da steigen dir dann die Firmen aufs Dach, vor allem wenn es wieder eine Entscheidung ist die dann Freitag getroffen wird und Montag durchzuführen ist. Sowas bräuchte mindestens nen Monat Vorlauf und würde die Firmen nen haufen Geld kosten für Sachen die sie in einem halben bis einem Jahr nicht mehr benutzen werden

    • Interessiert mich wirklich:
      Wie kommt der handelsübliche Bayer an FFP2 Masken?

      Also hier (bei mir im Norden) gibts (wie natürlich vermutet) erstmal keine mehr.
      Meine Eltern (60+) haben im Dezember schon die kostenfreien Masken nicht bekommen, weil diese einfach permanent nicht verfügbar waren. Spoiler, das hat sich bis jetzt nicht geändert…

      • Apotheke 6-12 Euro, Ebay 2-4 Euro, bis auf die Abzocke in Apotheken hatte ich keine Probleme. Habe mir eine Sicherheitshalber in der Apotheke gekauft und 20x für 40 Euro bei Amazon, die nun auch da sind. Beim Landratsamt bekommt man als Bedürftiger 5x umsonst.

      • Die Masken gibt es bei uns (kleine 10k Einwohner Stadt in Oberbayern) Palettenweise bei Netto und Aldi. 2er Pack für 1,79€.

      • Amazon kein Problem, wphne an der Grenzen zu Bayern und mein Mitbewohner fährt ab und zu rüber zu seinen Eltern, de hatte sich da schon letzte Woche welche bestellt, war alles sofort lieferbar. Preise sind da bei 1-3€ pro Maske.

  6. „Kitas und Schulen bleiben geschlossen.“
    Stimmt so auch nicht. Es findet nachwievor Notbetreuung statt, „geschlossen“ würde für mich heißen, dass sie wirklich komplett dicht gemacht werden würden.
    Für mich als Erzieher ändert sich also absolut gar nichts und es bleiben jetzt auch nicht automatisch noch mehr Kinder als ohnehin schon zu Hause.
    Ich freue mich natürlich auch, dass die Zahlen runtergehen, und hoffe inständig, dass der Spuk dieses Jahr sein Ende finden wird. Ich kann nur hoffen, dass sich genug Menschen an die Regelungen halten, damit sie auch weiterhin den gewünschten Effekt hervorbringen.

  7. 100% Zustimmung.

    Und dieses weichgespülte Wischiwaschi-Rumgeeier dürfte auch mit der Hauptgrund sein, warum wir das nicht in den Griff kriegen und – viel schlimmer – so langsam auch das Verständnis für die Maßnahmen immer mehr den Bach runtergeht.

    Und dass jetzt auch wieder diverse Bundsländer ausscheren und die ohnehin schon lächerlichen Regeln noch weiter weichspülen zeigt auch wieder anschaulich was dieser ganze Förderalismus einfach nur ein großer Haufen Sch***e am Schuh der BRD ist.

    • Mir wären klare Regelungen auch lieber aber dann klagt wieder jeder Trottel dagegen und es wird aufgehoben. Es ist leicht sich darüber aufzuregen aber die Realität ist nun mal leider nicht ganz so simpel.

      • @Kasur

        Was wieder ein wenig die derzeitige Unfähigkeit unserer Regierung unterstreicht.

        Warum zum Teufel macht Merkel das Ding nicht zu Chefsache und setzt die Regeln landesweit einheitlich durch ?
        Das Ding können wir nur als Einheit gemeinsam bewältigen und net mit so Mist.

        Vor allem was soll das für ein härterer Lockdown sein ?

        Das einzige Bewegende sind halt die neuen Masken und die müssen auch erstmal anständig getragen werden.
        Beim Rest wird sich doch gekonnt mit dem Arsch drauf gesetzt wie bisher.

        Hab drei bekannte die in verschiedenen VW Werken arbeiten, meint ihr irgendwo stehen die Bänder still ?

        Auch in den Baumärkten und in der Gastronomie etc wird hinter verschlossenen Türen weiter gearbeitet.

        Die einzigen die wirklich daheim bleiben sind Friseure und alle die irgendwie Körperkontakt mit ihrem Kunden haben.
        Die meisten werden ihr Geld nun schwarz verdienen und das ohne Hygieneauflagen.

        So verschleppen wir die ganze Sache wirklich noch bis Ostern.

        • Weil Frau Merkel in den Ländern keine Macht hat… Das ist nun einmal Demokratie und keine Diktatur bei uns. Bin auch froh dass wir in Niedersachsen nicht die harten Regeln aus Bayern haben, komischerweise sind die Zahlen hier trotzdem niedriger… Selbst in Ballungsräumen… Es liegt nicht an den Politikern sondern an den Menschen die die aktuellen Vorgaben auch einsetzen… Hab seit Monaten in meiner Großstadt niemand ohne Maske im öpnv oder beim Einkauf gesehen und bin täglich in der Innenstadt unterwegs….

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